Veranstaltungen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere in der nächsten Zeit stattfindenden Veranstaltungen vor. Veranstaltungen, die das Forum Brasil in der Vergangenheit durchgeführt hat, sind unter dem Menüpunkt Dokumentation zu finden. Für weitere Informationen rufen Sie uns gerne an unter Tel 030 - 780 960 54. 

 



 


 

 Öffentliches Ritual aus dem afro-brasilianischen Candomblé


Zu Ehren des Orixá Xangô

Abgesagt


 


 


Achtung!


 Wir haben die Öffentliche Feier für Xango am Samstag 17. Juni abgesagt,

Der Workshop Kraft der Götter am Sonntag 18. Juni wird aber wie angekündigt stattfinden.

 

 



 

Workshop

Kraft der Götter

Oficina de dança

Workshopleiter: Murah Soares


Sonntag, 18. Juni 2017
12:00 bis 16:00 Uhr


Workshop-Beitrag: 40,- €

Bitte in weißer Kleidung - Frauen mit weißem Rock – erscheinen.

 

Dieser Workshop führt ein in die rituellen Tänze und Gesänge der verschiedenen afro-brasilianischen Religionen. Es handelt sich um einen Workshop voller Energie und Lebendigkeit. Im Candomblé hat jeder Orixá hat einen charakteristischen Erkennungsrhythmus, einen aufrufenden Gesang und einen Tanz. Diese uralte und höchst effektive ’schamanische Technik‘ führt nicht selten zu einer Art Kommunikation zwischen Gott und Mensch. Der Gott steigt ab in den Menschen und der Mensch steigt zur „Gottheit“ empor. Man „tanzt mit den Göttern“.


Anmeldung ab sofort unter: info@forum-brasil.de


 

   Ein Projekt von Mit freundlicher Unterstützung durch

 

 

 



 

Lateinamerika-Forum Berlin e.V., Weltfriedensdienst e.V. und Forum Brasil laden ein:

„Nordost-Brasilien: Bildung als Waffe gegen Gewalt“.

Jugendliche aus Recife Favelas engagieren sich für eine Kultur der Gewaltfreiheit

 

 

 

Montag, 10. Juli 2017
Uhrzeit: um 19:00 Uhr

Wo: Bismarckstr. 101, 5. Etage bei SEKIS



Veranstaltung in portugiesischer Sprache mit deutscher Übersetzung

 

Die sozialen Errungenschaften und die Garantie von Bürgerrechten werden durch die de facto Regierung Temer Schritt für Schritt zurückgefahren.  Mit den Kürzungen im sozialen Sektor – vor allem im Bildungs- und Gesundheitsbereich – geht die Zunahme alltäglicher Gewalt in ganz Brasilien einher. Betroffen sind dabei besonders Jugendliche der Unterschicht.


Die Nicht-Regierungsorganisation AdoleScER wurde im Jahr 2000 in Recife, Meteropole im Nordosten Brasiliens, gegründet. Unterstützt vom Weltfriedensdienst (WFD) hat sie sich zum Ziel gesetzt, den Teufelskreis von Armut, Gewalt und Drogen zu durchbrechen. Dazu befähigt sie Jugendliche, Subjekte und Akteure ihres eigenen Lebens zu werden. AdoleScER bildet Mädchen und Jungen zu MultiplikatorInnen aus, die ihr Wissen an Freunde, Familie, MitschülerInnen und Nachbarn weitergeben. Motto: Wer sein Schicksal verändern will, braucht Wissen, Courage und die Fähigkeit, die eigenen Interessen zu vertreten.


Der Weg zu einem gewaltfreien Miteinander in der von Gewalt geprägten brasilianischen Gesellschaft war schon immer extrem steinig. Die Rahmenbedingungen haben sich für die Jugendlichen und die Arbeit von AdoleScER  unter der neuen Regierung noch verschlechtert. Ist das ganze Bemühen nicht für die Katz?  Was motiviert, weiter zu machen? Was kann ggf. aus den Erfahrungen von AdoleScER für entsprechende Situationen gelernt werden?
Und: Welche vergleichbaren Ansätze gibt es in Berlin? Hier ist das Publikum gefragt …


Von ihren Erfahrungen berichten:


Daniela Araujo  begann mit 14 Jahren die Ausbildung zur „Informationsmultiplikatorin“. Sie lernte, sich selbst und ihr Umfeld zu verstehen, Gewalterfahrungen zu verarbeiten und einen anderen Weg zu gehen. Ihr Wissen wollte sie weitergeben, denn sie hatte selbst erfahren, wie wichtig es ist, im entscheidenden Moment nicht allein zu sein. Dank Ihres außergewöhnlichen Engagements hatte sie schon bald einen festen Platz im Team von AdoleScER, Anfang 2009 wurde sie ins Leitungsgremium berufen, heute ist sie Geschäftsführerin.


André Luiz Fidelis de Azevedo, 33 Jahre, ist seit 2012 pädagogischer Koordinator bei AdoleScER. Dabei unterstützt er die Weiterbildung der Erzieher und die Entwicklung der Ausbildungsprogramme. Heute ist er Teil des Führungsgremiums der Organisation und trägt zu den politischen, strukturellen und organisatorischen Entscheidungen der Organisation bei.


Christina Schug, Ethnologin, 32 Jahre, betreut AdoleScER seit 2014 als interne Beraterin im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit für den Weltfriedensdienst.


Kurt Damm, entwicklungspolitischer Berater und Referent, war viele Jahre mit dem Deutschen Entwicklungsdienst in Nord-Ost-Brasilien tätig. Er wirft einen Blick auf die sich verändernden Rahmenbedingungen.


Eine Kooperationsveranstaltung des Lateinamerika-Forums Berlin e.V.
mit dem Weltfriedensdienst WFD e.V.

 

Mehr Infos


  



 

Tanz - Workshop 


Kongo Dance wieder in Berlin!


mit Funmilayo / New York City



 

Samstag und Sontag, 15. und 16. Juli 2017

Workshopbeitrag 60,- €


 

 

 

 

 

Funmilayo wurde in Brasilien geboren und wuchs in Guyana auf und lebt seit 1987 in NYC. Funmilayo´s eigene Ausbildung umfasst Balett, Modern, Tap, Sabar, Guinean, Haitian, Afro-Cubanisch, Afro-Brasilianisch sowie Tänze aus Dahome und Dunhan. Sie lebte und tanzte in Nigeria und Ghana. Sie besuchte den Kongo, das Mutterland ihrer Ahnen.


Im Juli wird sie zum zweite Mal die kongolesischen Tänze in Berlin unterrichten. Funmilayo´s Workshops versprechen die Erweckung und die Bewusstwerdung von in uns schlummerden Energien und eine intensive Arbeit mit der Kraft Flexibilität und Ausdauer unserer Körper.

 

 

Die Termine für die Workshops sind:


15.Juli (15:00 - 17:00 Uhr)
16.Juli (15:00 - 17:00 Uhr)

Anmeldung ab sofort unter: info@forum-brasil.de oder unter Tel 030-780 960 54

 

 

 

   Ein Projekt von Mit freundlicher Unterstützung durch



 

im Rahmen des Festivals der Religion in der Werkstatt der Kulturen

 

Afrobrasilianisches Tanztheater: Oriki – Das Erscheinen von Yansã


 mit Murah Soares & Ensemble


Samstag, 15. Juli 2017


Von 17:15 bis 17:45 Uhr
Dauer ca.  30 Minuten

Die brasilianische Kultur bis in die Jetztzeit ist maßgeblich beeinflusst von den west-afrikanischen Rhythmen, Tänzen und Gesängen, die die versklavten Afrikaner mit nach Brasilien gebracht haben und ursprünglich aus ihren sakralen Traditionen stammen. So war und ist es seither dem Forum Brasil ein Anliegen, auch diese kulturellen Zusammenhäng, und Wurzeln der brasilianischen Kultur in Deutschland sichtbar werden zu lassen.

Das Tanztheaterstück greift eine Geschichte aus der afro-brasilianischen Mythologie des Candomblé auf. Die Geschichte wird durch Tanz, Musik und Trommeln erzählt, so dass das Publikum einen schönen Eindruck des afro-brasilianischen Pantheons bekommt.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

 




Mehr Infos zum Festival hier