Veranstaltungen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere in der nächsten Zeit stattfindenden Veranstaltungen vor. Veranstaltungen, die das Forum Brasil in der Vergangenheit durchgeführt hat, sind unter dem Menüpunkt Dokumentation zu finden. Für weitere Informationen rufen Sie uns gerne an unter Tel 030 - 780 960 54. 



 


 

Brasilianischer Kultursalon

Musik – Tanz – Gesang – Austellung

Samstag, 08. Oktober 2016

Einlass 19:30 Uhr

 

 

 

 

Salonmoderation: Elisabeth Tuchmann & João Albertini

Karten an der Abendkasse erhältlich

Programm:


Das Duo Rodrigo Botter Maio (Brasilien) und Lino Botter Maio (Brasilien) spielt brasilianische Musik mit einigen Kompositionen von Rodrigo, aber auch Perlen aus dem reichen brasilianischen Repertoire von Luiz Gonzaga, Tom Jobim, Villa Lobos, Hermeto Pascoal und anderen. Alle Stücke wurden von Rodrigo neu arrangiert. Mit 13 Jahren hat Rodrigo angefangen, Gitarre zu spielen und zu singen. Beeinflusst wurde er dabei von Chico Buarque, Tom Jobim, João Gilberto und anderen. Die Querflöte kam dazu als er 14 wurde, das Alt-Saxophon mit 16 Jahren. Lino hat das Akkordeon entdeckt, als er vier Jahre alt war. Mit fünf stand er zum ersten Mal mit Rodrigo auf der Bühne und macht bis jetzt eine brillante Karriere. Heute ist er 14 Jahre alt.

 

Das Duo Club Flor de Maio mit der Musikpädagogin und Jazz Sängerin Nadja Lea Letzgus (Deutschland) und der Kontrabass Spielerin und auch Jazz Sängerin Hanna Sikasa (Deutschland) wird an diesem Abend ein vielfältiges Musikprogramm präsentieren. Nachdem die beiden Sängerinnen schon oft gemeinsam auf der Bühne standen, erkannten sie die außergewöhnliche Kombination ihrer beiden Stimmen und gründeten ihr Duo. Kennengelernt haben sie sich in ihrem Jazz-Gesangsstudium in Nürnberg.
An diesem Abend werden afrikanische und brasilianische Wurzeln aufeinander treffen. Sie vermischen sich - wie sollte es auch anders sein – mit Jazz und daraus entsteht der warme Klang von Club Flor de Maio.

 

Die Malerin Jadla (Deutschland) wird ihre Ausstellung über Rituale zeigen. In ihrer Arbeit „beobachtet“ sie die Menschen während der Teilnahme an Ritualen. Im Ritual sammelt sich der Mensch; er wird wieder eins mit sich und kann sich im religiösen Ritual darüber hinaus mit spirituellen Entitäten verbinden. Dabei ist ihr die Gemeinsamkeit der Menschen so wichtig wie ihre Verschiedenheit.
Bei dieser Eröffnung wird das Publikum die Chance bekommen, Einblick in ihre Motivationen und Inspirationen zu bekommen. Zum Salão Transartes wird Jadla ca. 17 Bilder hängen. Zum einen werden es Bilder von Ritualen brasilianischer Religionen, zum anderen werden es Bilder von weltweit verbreiteten Ritualen sein. Sie sind quasi religionsübergreifend. Es wird gezeigt das Spezielle als auch das Allgemeine und Verbindende von Ritualen.

 

Die Tänzerin Meryl Prettyman, geboren und aufgewachsen in New York, unterrichtet und Choreografiert seit  30 Jahren. Tanz ist ihre Leidenschaft. Sie hat einen dynamischen Tanz-Hintergrund vom Klassische Ballett und Zeitgenössischen Tanz bis hin zum HipHop. Sie lebt in Berlin und unterrichtet in Berlin und Hamburg seit 1995. Seit 2005 trainiert sie und tritt bei vielen afrobrasilianischen Tanzkonzerten mit Murah Soares auf. Meryls Choreographien sind fast immer basiert auf Empowerment.
Sie baut Ihre selbst geschriebene Poesie ein, die sehr bewegend und witzig sind. Sie wird uns überraschen! Im diesmaligen Salão Transartes wird Meryl eine Mischung aus rituellen Tänzen, z.B. aus dem brasilianischen Candomblé und anderen afrikanischen Rhythmen verwoben mit Bewegungsfolgen aus der brasilianischen Capoeira präsentieren. Damit wird sie eine rhythmische Verbindung zu der Ausstellung über Rituale von Jadla herstellen und das Publikum wird einen sehr bereichernden Abend erleben!

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

  



  

 

Workshopreihe

Oriki – Afrobrasilianisches Tanztheater


Inszenierung, Choreografie & Tanz: Murah Soares

Workshopreihe insg. 5 x 60 € = 300 € (Ratenzahlung möglich)

 

Für Projektteilnehmer von AfroPolitan Berlin durch SenAIF gefördert und daher gratis

 


Das Tanztheater Oriki greift eine Geschichte der Orixás aus der afro-brasilianischen Mythologie des Candomblé auf. Teilnehmer des Workshops erhalten Intensivunterricht im afrobrasilianischen Tanz und erfahren etwas über die afrobrasilianischen Religionen.

In den afrobrasilianischen Religionen sind es die Orixás - halb Götter - halb Menschen, die als Mittler zwischen den Menschen und der obersten göttlichen Macht - Olorun - fungieren. Jeder Orixá hat seine ganz charakteristischen Eigenschaften, Farben und Symbole sowie seine eigene Form der Verehrung und Anrufung durch Musik und Tanz.
Das Tanztheater Oriki greift eine Geschichte der Orixás aus der afrobrasilianischen Mythologie des Candomblé auf. Die Teilnehmer*innen des Workshops erhalten Intensivunterricht im afrobrasilianischen Tanz, erarbeiten zusammen mit dem Leiter und Choreografen Murah Soares die Inszenierung des Stückes Oriki und erfahren vieles über die faszinierende Götterwelt der Orixás.


Dieser Workshop des afrobrasilianischen Tanztheaters findet an fünf Wochenenden von Juni bis Dezember statt und wird im Dezember mit einer Aufführung, in der das Gelernte vor Publikum präsentiert wird, abgeschlossen.


Die Termine für die Workshops:


15./ 16. Oktober (13:00-16:00 Uhr)
12./ 13. November (13:00-16:00 Uhr)

9. Dezember (19:00-22:00 Uhr Generalprobe)

10. Dezember (19:30 Uhr Aufführung)


Anmeldung hier: info@forum-brasil.de / info@afropolitan.berlin oder unter Tel 030-780 960 54

 

 

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