Veranstaltungen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere in der nächsten Zeit stattfindenden Veranstaltungen vor. Veranstaltungen, die das Forum Brasil in der Vergangenheit durchgeführt hat, sind unter dem Menüpunkt Dokumentation zu finden. Für weitere Informationen rufen Sie uns gerne an unter Tel 030 - 780 960 54. 



 


 

 Candomblé-Ritual

Öffentliches Ritual zu Ehren Iansã

  

Samstag, 3. Dezember 2016

von 14:30 bis ca. 19:00 Uhr

 

Keine Anmeldung erforderlich.

 

 

Iansã, die Kämpferin, ist der Orixá der Winde, Stürme und des Flusses Niger. Sie steht in Verbindung mit dem Geheimnis des Todes und begleitet die Geister der Verstorbenen in die Welt der Orixás. Das feierliche Ritual wird zu ihren Ehren begangen.

 

Herzlich eingeladen sind Freunde, Interessierte und Neugierige!


Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) erscheinen und Blumen mitbringen.
Am Ende des Rituals wird um eine Spende zum Unterhalt des Candomblé-Hauses gebeten.

 

Weitere Informationen zu den Orixás finden Sie hier!

 

 



  

Afrobrasilianisches Tanztheater Oriki - Die Geschichte der Orixás Obá, Oxum und Xangó.

 

Inszenierung, Choreografie & Tanz:  Murah Soares

 

Komposition und Perkussion: Paraná Bomfim & Juninho Quebradei

 

Mitwirkende Tänzerinnen:  Diana Schreyer, Heide Barnert, Corinna Blümel, Petra Schuster, Jeannette Tröstl, Reyes Ixmucané, Yvonne Zibulsky.

 

 


Samstag, 10. Dezember, 19:30 Uhr

 

Einlass 19:00 Uhr

 

Eintritt 5€


Das Tanztheaterstück Oriki greift eine Geschichte aus der afro-brasilianischen Mythologie des Candomblé auf, die in tänzerischer Form als Resultat eines sechsmonatigen Tanzworkshops aufgeführt wird. Der Workshop fand unter der Leitung des Tänzers, Choreographen und Babalorixá Murah Soares statt. Oriki erzählt die Geschichte der Orixás (d.h. der Götter) Xangó, Obá und Oxum.


Mit europäischen Erzähltraditionen ist diese Art des Storytellings in keiner Weise vergleichbar. Ähnlich wie in der Peking-Oper, sind auch in der Tradition des Performativen im afro-brasilianischen Candomblé, Mimik und Gestik einerseits sehr expressiv, andererseits hoch stilisiert und subtil. Darüber hinaus finden unterschiedliche Genres des künstlerischen Ausdrucks eine gemeinsame Plattform: Darstellendes Spiel trifft auf Tanz, verknüpft mit Gesang, ritueller Perkussion und Pantomime.

 


 

 

             Ein Projekt von 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

 

 

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Tag der Offenheit, der Diversität – ein Festtag!

Interkulturelles Weihnachtsfest


 

 

 

Samstag, 17. Dezember 2016

von 16:00 bis ca. 22:00 Uhr

 

 

Mitwirkende Künstler*innen:  Murah Soares, WoMANtis RANDom, 3Women, Angelo Campos

Eintritt frei

 

 

 

Das Anliegen des Interkulturellen Weihnachtsfestes 2016 im Forum Brasil ist die Stärkung und das Bewusstmachen eines friedlichen Miteinanders und das Feiern der kulturellen Vielfältigkeit.
An diesem Tag soll daher diese Diversität und Offenheit gefeiert werden: musikalisch, künstlerisch und visuell. Das interkulturelle Weihnachtsfest – ein Tag der Offenheit, der Diversität – ein Festtag.

 

Programm:


Murah Soares zeichnet sich mitverantwortlich für die Co-Konzeption dieser Veranstaltung. Als Host, Moderator und Animateur der Veranstaltung führt er durch einen interkulturellen Marktplatz von „Freunden unter Freunden“ mit Musikbeiträgen, einer Ausstellung und einem Geschichtenerzähler* für die kleinen Gäste.

Das Trio 3women wird diesen Abend mit ihrem musikalischen Betrag veredeln. Verbunden durch eine tiefe Freundschaft und ihre gemeinsame Liebe zur Musik vereinen die Sängerinnen Jeannine Mayani, Gonza Ngoumou und Bona Ngoumou 2010 ihre Stimmen zu einem A-Capella Projekt. Sie begleiten sich teilweise selbst mit Gitarre, Percussion, Kora oder Flöte. Ihr Repertoire besteht aus eigenen Songs und umarrangierten Covers, inspiriert durch Musiker wie Miriam Makeba, Tracy Chapman, Abbey Lincoln, Sweet Honey in the Rock, Gil-Scott Heron, Richard Bona, Sandra Nkaké und Anderen.    
Sie treten meistens als Trio auf, spielen aber auch immer wieder als erweiterte Formation mit Kontrabass oder Percussion. Ihre Musik berührt mit sinnlichen Melodien, tiefen Texten und tragenden Rhythmen. In welcher Formation sie auch immer spielen, es ist eine ungewöhnliche und spannende Kombination aus verschiedenen Stimmen und Stilen. In der Berliner Musikszene findet sich kaum Vergleichbares.

WoMANtís RANDom
bezeichnet sich selbst als Media-akrobat*_in, Geschichtenerzählende, über_setzende Person, Buchillustrator_+in und PoeT*_in im Herzen. Fancy (das Pronomen von WoMANtís) arbeitet intersektional zu Familie, Mehrfach-Diskriminierungen sowie Sprachpraktiken, die Raum für respektvolle Aushandlungen bieten. WoMantís RANDom wird an diesem Tag das gerade erschienene Kinderbuch „Gummiband-Familien – Rubberband Families“ präsentieren. Dieses Buch feiert das grenzenlose Spektrum von Familie und lädt zu einem spielerischen, vorurteilssensiblen Umgang mit Sprache ein, der alle Familienangehörigen einbeziehen und wahrnehmbar machen möchte. An diesem Abend wird WoMANtís RANDom diese vielfältigen Formen des Miteinanders dem jungen und älteren Publikum präsentieren und damit einen wertvollen Beitrag zum Miteinander in Toleranz und Respekt leisten.

Angelo Campos ist ein aktivistischer und politischer Künstler aus Rio de Janeiro, der mit seinen Bildern auf die sozialen und politischen Realitäten in den Favelas Brasilien aufmerksam macht. Immer geht es ihm auch um die Auseinandersetzung mit der Rolle der Kunst in Vierteln, die von Armut geprägt sind. Zu seinen Stationen gehört unter anderem auch die Teilnahme an der Art Basel Miami (2014). Angelo Campos wird seine Bilder in den Räumen von Forum Brasil ausstellen. In seinen Werken wird er damit ein wenig beachtetes Bild Brasiliens präsentieren, in der er Bewohner*innen der Favelas eine Stimme verleiht und ihnen dadurch Würde und Respekt zurückgibt.
Der Interkulturelle Weihnachtsabend wird also eine Reise von Brasilien bis nach Berlin beschreiben, in der es immer um die Auseinandersetzung mit dem „Anderen“ geht und verschiedene Künstler*innen alleine und gemeinsam mögliche Antworten auf ein gelingendes Miteinander suchen und finden. Mit diesem hoffnungsvollen Blick schließt das Forum Brasil das Jahr 2016.

 


 

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