2. Halbjahr 2009

An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl an Veranstaltungen, die in diesem Jahr im Forum Brasil stattgefunden haben. Sie soll Ihnen dazu dienen sich ein Bild über die Arbeit des gemeinnützigen Vereins Forum Brasil machen zu können.




Ausstellung 

Orixas - Die Kraft der Elemente

von Gustavo Teixeira & Murah Soares

Eine Ausstellung von Bildern und Altären des afro-brasilianischen Candomblé

 

11. - 13. Dezember 2009

Fr 19 Uhr, Sa -So 12 - 22 Uhr

 

Im ersten brasilianischen Candomblé –Tempel Deutschlands lud das Interkulturelle Zentrum Forum Brasil in Kreuzberg zu einer außergewöhnlichen Ausstellung ein: 

Die in Brasilien geborenen Künstler Gustavo Teixeira und Murah Soares boten faszinierende Einblicke in die Welt der sakralen Kunst der afro-brasilianischen Candomblé Religion. 

Gustavo Teixeira lebt seit ca. einem Jahr in Deutschland, arbeitet hier als Maler und Grafik-Designer und zeichnet Bilder der Sakralen Kunst Brasiliens. In seinen Werken beschäftigt sich Teixeira mit den Orixas (gespr. Orischás) - Götter der afrobrasilianischen Religion Candomblé. 

Jedem Orixa werden bestimmt Farben und Symbole zugeordnet, welche der Künstler in seinen Werken auf imposante Art darstellt.  

Ergänzend zu den Bildern des Malers wurden traditionelle Altäre für die einzelnen Götter des Candomblé von Murah Soares, einem ebenfalls in Deutschland lebenden Babalorixa (Höchster Priester) dieser Religion und Leiter des Forum Brasil, ausgestellt. 

 

In einem umfangreichen Begleitprogramm wurde die Ausstellung eingerahmt von Vorträgen sowie Tanz- und Percussioneinlagen. 

In den verschiedenen Vorträgen wurde zum einen der Interreligiöse Dialog zwischen dem Christentum und den afro-amerikanischen Religionen hergestellt und die immer noch bestehende Unterdrückung gerade von schwarzen Frauen und Männern in Brasilien in ihrem Menschrecht nach freier Religionsausübung aufgezeigt. Des Weiteren bot sich die Möglichkeit sich mit den anwesenden Künstlern auszutauschen und so den interkulturellen Dialog führen zu können.

Mit der Veranstaltung will das Interkulturelle Zentrum Forum Brasil dazu beitragen ein differenziertes „Brasilienbild“ in Deutschland entstehen zu lassen. Es will die unglaubliche Vielfalt der brasilianischen Kultur mit ihren vielschichtigen Einflüssen – auch gerade afrikanischer Art – aufzeigen und damit ein Interesse für die Belange Brasiliens zu wecken, welches sich jenseits von brasilianischen Stereotypen wie Samba, Fußball und barbusigen Schönheiten bewegt.



 NEU: Theater im Forum Brasil

Moonshot Tape

Keiner entkommt dem Ort seiner Jugend

Gastspiel In Englisch
with Natalia Mashkevich

 

Dienstag 8. Dezember 2009

Einlass 19:30 - Beginn 20:00 Uhr


written by Lanford Wilson
directed by Jordan Beswick
produced by Roberto De Matos

Die berühmte Schriftstellerin Diane H. kommt in ihr Heimatdorf Mountain Grove, um ihre Mutter zu besuchen. Natürlich möchte die lokale Presse Interviews, die Diane auch gerne gibt. Allerdings verschont sie die Welt - und auch sich selber - nicht mit der Trostlosigkeit, dem Kummer und jenen verborgenen Geschehnissen, die als Trauma auf ihrem Leben lasten, denn keiner entkommt dem Ort seiner Jugend jemals vollständig. 

 

THE MOONSHOT TAPE by Lanford Wilson
Having come home to settle her aging mother into a nursing home, Diane, now a well known short story writer, is being interviewed for her old High School newspaper. As she answers the standard line of questioning she gradually reveals more than either she or her shy High School reporter bargained for–a harrowing litany of childhood horrors that’s positively Dickensian. After years of trying to put everything behind her she’s gone home to finally finish the story. Tie things up once and for all. But as Maya Angelou said, and I’m paraphrasing here, “We may not be able to go home again but as home will always be inside of us, it doesn’t matter.”

LANFORD WILSON, born 1937 in Missouri, is one of America´s most courageous and innovative playwrights and is considered one of the founders of the Off-Off-Broadway movement starting at New York’s legendary Cafe Cino. He went on to found the acclaimed Circle Rep Co. One of America’s most prolific playwrights, he has won numerous awards, and in 1980 received the Pulitzer Prize for Drama for Talley´s Folly.

Natalia Mashkevich was born in Russia and moved with her family to Brussels, Belgium where she studied dramatic arts at the Conservatoire Royal. Throughout her international career in film, TV and theater she has performed in four different languages. In 2004 she moved to Paris starring in the TV series Plus Belle La Vie. She has since worked on many theatre pieces.


Natalia Mashkevich is currently shooting “Sarah’s key”, directed by G. Paquet-Brenner, alongside Kristin Scott-Thomas, in Paris and NYC. Natalia’s portraying the role of Mme Starzynski’s, Sarah’s mother. 



Workshop Kraft der GötterWorkshop

Kraft der Götter

zu Ehren von Iansa mit Babalorixá Murah Soares

Rituelle Tänze und Gesänge aus dem Candomblé mit Life-Percussion

 

Sonntag 6. Dezember 2009

12:00 - 16:00 Uhr im PAC

 

Rituelle Tänze und Gesänge der Orixás (Naturgötter) aus dem afro-brasilianischen Candomblé. Diese uralte, höchst effektive schamanische Technik führt nicht selten zu einer Kommunikation zwischen Gott und Mensch - man „tanzt mit den Göttern“. Murah Soares wuchs im Candomblé-Tempel seiner Großmutter in Salvador/Brasilien auf, wo er zum Babalorixá (obersten Priester) geweiht wurde.

Murah Soares leitet mit dem „Ilè Obá Sileké“ in Berlin seit 2007 den einzigen Candomblé-Tempel Deutschlands.

 

Workshop - Ort PAC, Schwiebusser Str. 16, 10965 Berlin- Kreuzberg

Bitte in weißer Kleidung (Frauen im weißen Rock) erscheinen, weißes Tuch u. weiße Kerzen mitbringen. 



Am kommenden Wochenende setzt das Forum Brasil seinen interreligiösen Dialog fort mit einem weiteren öffentlichen Ritual aus dem afro-brasilianischen Candomblé, zu dem wir herzlich einladen.

Ritual zu Ehren

Yansa

Samstag 5. Dezember 2009 - 14:30 Uhr

 

In den afro-brasilianischen Mythologien ist Yansa ist die Herrin der Winde - die Königin der Gedanken. Sie symbolisiert die Kraft des Windes, der Bewegung bringt und zusammen mit dem Feuer von Xango Transformation ermöglicht. Yansa ist die Herrscherin über Blitz und Sturm und Bezwingerin des Todes. Sie ist die Herrin der Seelen und der Vorfahren und verkörpert eine echte Kriegerin, eine Art Jeanne-d´Arc-Gestalt, die mit dem Schwert tanzt. Ihr Element ist der Wind – ihre Farbe ist rot.

 

Bitte in weißer Kleidung erscheinen

 

 



 

"Salão Transartes"

mit Elisabeth Antônia Maria und João Eduardo Albertin

 

27. November 2009 - 19:00 Uhr

Showbeginn: 20:15 Uhr

 

Am 27.11.2009 öffnete der erste Berliner Salon für brasilianische Künste „Salão Transartes“ seine Pforten. Als Salonière und Salonier begrüßten Elisabeth Antônia Maria und João Eduardo Albertini ihre Gäste im kleinen, feinen Rahmen des Forum Brasil. Sie präsentierten Künstlerinnen und Künstler, die auf die eine oder andere Art mit Brasilien verbunden sind.

Divirtam-se !


 


Programm

Duo Avocado Anne Müller (voc/fl) & Andreas Göbel (git)
In minimalistischer Besetzung erzählen Anne Müller und Andreas Göbel ihre Geschichten mit deutschen Texten und brasilianischen Rhythmen. Dabei folgen sie immer wieder ihrer Neugier nach überraschenden Abwegen und dem Versuch, ihre Gedanken zum Klingen zu bringen. www.myspace.com/avocadomusik

Julia Luis (voc) & Marc Torbohm (git)

Die Berliner Sängerin Julia Luis singt Bossa Novas, u.a. von Vinicius de Moraes, mit eigenen Worten nachgetextet, in ihrer Muttersprache. Dabei ist das zarte "Valsinha" oder das melancholische "Apelo" auf Deutsch zu erleben und zu erfahren, dass diese Sprache auch sanft und einschmeichelnd klingen kann! www.myspace.com/julialuis

Duo Berlinola Elisabeth Tuchmann (voc/git) & Pere Loewe (bass)

Berlin trifft auf Barcelona, Stimme schwingt mit Kontrabass, Choro erklingt in noblem Deutsch, Jazz lässt sich von Bossa Nova verführen, Klangreichtum tanzt mit Spielfreude...
www.myspace.com/elisabethtuchmann

Lilian Graça (Solo -Tanz)

Eine strukturierte Tanzimprovisation über die und mit der Cat Stevens Version von "Dont let me be misunderstood."

 

João Eduardo Albertini (Schauspiel)

2 Kurzfilme von Sandra Vollus "Die Magic Flip - Book - Serie" :

"Wenn Nun Aber Doch" Ein Zwangsneurotiker. Eine wartende Frau. Ein Zug. Und ein ominöses Daumenkino, das alles mächtig durcheinander bringt.

"Das Meer rauscht woanders" Der zweite Teil der legendären Daumenkino-Reihe ist eine elfminütige Irrfahrt durch Liebe und Misstrauen, in der das Jetzt nur eine Sache der Auslegung ist. Die Wahrheit mag dabei ganz woanders liegen.



Hiermit möchten wir herzlich zu unserer neuen Veranstaltungsreihe Interkulturelles Kochen einladen. In regelmäßigen Abständen bieten wir an einem Freitagabend einen Kochkurs mit Spezialitäten aus jeweils einem Land an. Dafür haben wir erfahrene Köche eingeladen, die in unseren schönen Räumen die TeilnehmerInnen in die Künste der jeweiligen nationalen Küchen einführen. Abgerundet wird das kulinarische Ereignis durch ein gemütliches Essen der gemeinsam hergestellten Speisen. Den Auftakt machen wir natürlich mit Brasilien:

Interkulturelles Kochen aus Brasilien


mit Carmen de Souza Renner

Freitag 13. November 2009, 18:30 Uhr

 

Menü Sopa de Creme - Salada Carioca - Vaca Atolada com Arroz (Cozido de carne com mandioca) - Pudim de Caramelo 


Carmen ist in Rio de Janeiro geboren und lebt seit 9 Jahren in Berlin. In Brasilien studierte sie Romanistik und Anglistik. Ihre berufliche Leidenschaft hat sie im Unterrichten gefunden. Daneben fand sie schon seit ihrer Jugend großen Gefallen am Kochen. Hier in Berlin hat sie für unterschiedliche Anlässe brasilianische Köstlichkeiten zubereitet. Für diverse: Geburtstagsfeiern, Taufen, Jubiläum u.a. Festlichkeiten wurde sie eingeladen zu kochen. Seit nunmehr 5 Jahren kocht und organisiert sie brasilianische Speisen für das Event „Samba Syndrom“ im Berlin. „Ich freue mich darauf im Forum Brasil meine Erfahrung weiterzugehen.“ – sagt Carmen de Souza Renner.

 

Kleine Gruppe max. 12 TeilnehmerInnen

inkl. Lebensmittel und Rezepte auf Deutsch

Anmeldung unter Tel. 030 – 780 960 54 oder info@forum-brasil.de



Am kommenden Wochenende setzt das Forum Brasil seinen interreligiösen Dialog fort, mit einem weiteren öffentlichen Ritual aus dem afro-brasilianischen Candomblé, zu dem wir herzlich einladen.

Ritual zu Ehren

Seu Ventania

Samstag, 31. Oktober 2009, 14:30 Uhr

Neben den Orixas (Götter) werden im Candomblé auch die geistigen Ureinwohner Brasiliens – die Indios – als Caboclos verehrt. Sie gelten in der afro-brasilianischen Spiritualität als die Botschafter der Orixas und anderer Geistwesen und übermitteln deren Nachrichten an die Menschen. Seu Ventania ist ein Caboclo Boiadeiro – ein Geistwesen, welches zu Urzeiten im irdischen Leben als Viehhirte gearbeitet hat.

 

Bitte in weißer Kleidung - Frauen in weißem Rock – erscheinen
und Kerzen und Blumen mitbringen

 

 



 

Herbstferienprogramm

Kinder - Villa - Brasil

für 6 - 11-Jährige

– Entdecke Brasilien in Kreuzberg -


 19. - 23. und 26. - 30. Oktober 2009



Wegen des großen Erfolges im letzten Jahr  wollten wir auch in diesen Herbstferien Kinder wieder spielerisch an die brasilianische Kultur heranführen.  Und die Kinder waren begeistert!


Kinder-Villa-Brasil ist ein Projekt für Kinder im Alter von 6-11 Jahren. In dem zweiwöchigen Programm, das sich aus Capoeira, kleinen Theaterstücken, Akrobatiknummern, Spielen, und dem Basteln von Spielzeugen zusammensetzt, sollen den Kindern unterschiedliche Zugangswege zur brasilianischen Kultur eröffnet werden. 

Wir haben uns u.a. gestalterisch und spielerisch mit verschiedenen typischen Kulturelementen in Brasilien und Deutschland auseinandergesetzt. Dadurch gewinnen die Kinder Einblick in eine ihnen fremde Kultur und setzen sich zugleich auch mit der eigenen auseinander. Ziel ist es durch eine kreative Begegnung mit dem Eigenen und Fremden Kinder für ein interkulturelles Denken und Handeln zu sensibilisieren. Angeleitet wurde das Programm von brasilianischen Pädagogen und Künstlern, die langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern besitzen.

Mittags gab es für die Kinder ein gemeinsames brasilianisches Essen, welches die Kinder zum Teil selbst mit zubereiteten.

 

täglich von 9:00 – 13:30 Uhr


Auf Wunsch baten wir zusätzlich eine Nachmittagsbetreuung für die Kinder an.
 

mit freundlicher Unterstützung von:




Kinderfest

Cosme & Damião

So. 27. September 2009 ab 14:00 Uhr

Nach christlichem Glauben waren die Heiligen Gebrüder Cosme und Damião Ärzte und Beschützer der armen Kinder, weshalb sie in Brasilien, besonders in Salvador da Bahia, im Monat September groß geehrt und gefeiert werden. Viele Gläubige kochen und laden Kinder zu sich ein oder verteilen Essen und Leckereien an sie auf den Straßen.

Zu dem traditionellen Gericht Caruru und vielen Leckereien laden wir die Kinder ein, einen bunten und fröhlichen Nachmittag bei uns zu verbringen. Die Erwachsenen werden gebeten, Kuchen oder Süßes und Säfte zu spenden, die wir dann kostenlos den Kinder anbieten könnten.

 



 

Workshop

Afro-brasilianischer Tanz
mit Murah Soares

 

Samstag 26. September 2009

14:00 - 18:00 Uhr

 

Nach längerer Zeit und vielen Workshops in der ganzen Bundesrepublik und im Ausland gibt Murah Soares nun endlich auch bei uns in Berlin wieder einmal einen offenen Afro-brasilianischen Tanzworkshop.

 

Murah Soares gilt als einer der besten afro-brasilianischen Tänzer in Europa. In seiner unvergleichlichen Art führt er mit viel Spaß die TeilnehmerInnen zur Entdeckung der Arbeit mit den Linien des Körpers, zu Koordination, Gewandtheit, Schnelligkeit und Leichtigkeit in der Bewegung sowie im Ausdruck. Im Rahmen des Workshops werden dabei aufeinander aufbauende Sequenzen gelernt, die zum Abschluss zu einer ausdrucksvollen Choreografie kombiniert werden.

Ein Tanzereignis der Extraklasse!



Konzert

Avocado

sinnlich - leidenschaftlich - geht einfach ins Herz

 

Fr. 25. September 2009

Einlass 19:30 Uhr - Beginn 20:00 Uhr

 

In minimalistischer Besetzung erzählen Anne Müller und Andreas Göbel Ihre Geschichten mit deutschen Texten und brasilianischen Rhythmen. Dabei folgen Sie immer wieder Ihrer Neugier nach überraschenden Abwegen und dem Versuch, ihre Gedanken zum Klingen zu bringen.


Hörbeispiele: www.myspace.com/avocadomusik

 

 




 

Fiesta Cubana pa' Ochún

Sa. 19. September 2009

16.00 bis 22.00 Uhr

im Forum Brasil

 

Der Künstler und Santería-Priester Joaquín La Habana Reyes feiert seinen 57. Geburtstag mit einer Ehrung für seinen Orisha Oshún. Die Party wird von seiner spirituellen Familie und einem Kreis internationaler Künstler und Freunde ausgerichtet. Mit Musik, Poesie, Tänzen und Gesängen wird die Göttin Oshún geehrt, die für Kunst und Schönheit steht.

 

 

 

 

 



Workshop Kraft der GötterWorkshop

Kraft der Götter

zu Ehren von Obaluaé mit Babalorixá Murah Soares

Rituelle Tänze und Gesänge aus dem Candomblé mit Life-Percussion

 

Sonntag 30. August 2009

12:00 - 16:00 Uhr im PAC

 

Rituelle Tänze und Gesänge der Orixás (Naturgötter) aus dem afro-brasilianischen Candomblé. Diese uralte, höchst effektive schamanische Technik führt nicht selten zu einer Kommunikation zwischen Gott und Mensch - man „tanzt mit den Göttern“. Murah Soares wuchs im Candomblé-Tempel seiner Großmutter in Salvador/Brasilien auf, wo er zum Babalorixá (obersten Priester) geweiht wurde.

Murah Soares leitet mit dem „Ilè Obá Sileké“ in Berlin seit 2007 den einzigen Candomblé-Tempel Deutschlands.

 

Workshoport: PAC, Schwiebusser Str. 16, 10965 Berlin- Kreuzberg

Bitte in weißer Kleidung (Frauen im weißen Rock) erscheinen, weißes Tuch u. weiße Kerzen mitbringen. 



Talihta Gomes Konzert

Talitha Gomes and Band

Freitag 14. August 2009


Das Talitha Gomes Trio vereint in ihren brasilianischen Rhythmen den Brazilian Pop, Folk Music, Samba und Bossa Nova.

"Ein musikalisches Multiversum"

 

Einlass 19:30 Uhr

Beginn 20:00 Uhr



 





Kurzfilmabend

Die Guarani Mbyá - die letzten Nomaden des Atlantischen Regenwaldes

(Portugiesisch mit englischen Untertiteln)

28. Juli 2009 um 19:30 Uhr

Anschließende Diskussion mit den Autoren: Norbert Suchanek und Marcia Gomes 

 

Die Guarani Mbyá sind die letzten Ureinwohner von Rio de Janeiro. Heimat, Lebensraum und Lebensader ist der Atlantische Regenwald, Mata Atlântica genannt, der sich einst von Nordargentinien bis Nordostbrasilien erstreckte. In den Filmen kommen die Guarani Mbyá selbst zu Wort. Trotz 500 Jahren Kolonisation und Landraub haben sich die Guarani-Bbyá ihre Kultur, Sprache und Lebensweise erhalten können, denn sie sind bis vor kurzem Nomaden des Regenwaldes geblieben. Doch heute stehen sie vor einer neuen Bedrohung: Strassenbau und der Einzug der Konsumgesellschaft. 

 

 

 

Zu Gast bei diesem Kurzfilmabend im Forum Brasil waren die TeilnehmerInnen des internationalen Jugendaustauschs Fortaleza-Berlin, der z.Zt. in der Ufa-Fabrik stattfindet - hier zu sehen bei der anschließenden Diskussion mit den Filmemachern.