Dokumentation 1. Halbjahr 2011

 

An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl an Veranstaltungen, die in diesem Jahr im Forum Brasil stattgefunden haben. Sie soll Ihnen dazu dienen sich ein Bild über die Arbeit des gemeinnützigen Vereins Forum Brasil machen zu können.

 




Workshop

 

Festival & Workshop de Cultura Afro-brasileira

 

Samstag 19. Februar 2011

 

12:30 - 19:30 Uhr im Forum Brasil


Kinder bis 12 Jahre frei

 

 

 

 

Das Hauptziel dieses Festivals ist der kulturelle Ehrfahrungsaustausch mit den vielfältigen Facetten der afro-brasilianischen Kultur. Das Kennenlernen der afrikanischen Elemente in der afro-brasilianischen Kultur, wie sie z.T. in Deutschland und Europa sichtbar ist, hilft hierbei ein tieferes Verständnis für diese so besondere Kultur zu gewinnen, ohne bei einer folkloristischen Verklärung stehen zu bleiben. In diesem Kultur-Workshop wird sie in verschieden Aktivitäten als universelle Sprache durch Perkussion und Tanz sichtbar.

 

Mit großer Sorgfalt wurde das Programm von dem Projekt Iê Ação Cultural aus Ribeirão Preto zusammengestellt, um die große kulturelle Vielfalt mit Freude und Spaß in den Workshop zu integrieren.
Der Workshop beinhaltet Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen, Dokumentationen, Gesang, Rhythmus, Kulinarisches u.v.a.m.
Dieses afro-brasilianische Kulturfestival will den profunden kulturellen Austausch mit den diversen Segmenten der populären afro- brasilianischen Kultur ermöglichen für alle, die sich dafür interessieren. 


Das Programm:

Beginn um 12:30 Uhr 

- Rhythmus & Cantigas de Roda

- Hommage an Solano Trindade & Mario Curvello

- Intro

- Ausstellung

- Vortrag

- Typische brasilianische Getränke

- Workshop: Lieder auf Yoruba

- Typisches brasilianisches Essen

- Doku

19:30 Uhr Tagesabschluss 

 

 

 

 

 





  Brasilianischer Kochkurs


  mit Neusa Paixão

 

  Freitag 25. Februar 2011

  um 18 Uhr im Forum Brasil 

 

 


 


 


Neusa ist Brasilianerin und lebt seit langer Zeit in Berlin. Als erfahrene Köchin hat sie in vielen brasilianischen Restaurants Berlins gewirkt.

Sie möchte durch ihre Kochkunst ihren Teil dazu beitragen, die Esskultur Brasiliens auch in Deutschland bekannter zu machen. Durch ihre Kurse ermöglicht sie es uns, an der faszinierenden Welt der brasilianischen Gerichte teilzuhaben.

Eine kleine Einleitung über die Herkunft und den Inhalt jeder Gerichte wird gegeben und nach dem Kochen wird natürlich alles gemeinsam gegessen! 

Das Menü


 

Vorspeise:
- Inhame Suppe mit Gengibre

Hauptgericht:
- Moqueca de Peixe com camarão
(Fischgericht mit Garnelen, Kokosmilch und Koreander)

Nachtisch:
- Bananen Pudding



Beitrag pro Abendkurs: 40 €

inkl. Lebensmittel, Rezepte und Anleitung

Anmeldung über info@forum-brasil.de oder 030 780 960 54






Ritual zu Ehren

 




Yemanjá

 

Samstag 26. Februar 2011


Beginn: 14:30 Uhr

im Forum Brasil

 


 

Yemanjá symbolisiert in den afro-brasilianischen Religionen die weibliche Urkraft. Sie ist Göttin des Meeres, des Ursprungs allen Lebendigen, denn alles Leben stammt aus dem Meer. Yemanjá steht für Weiblichkeit, Führsorge, Mitgefühle und familiäre/soziale Beziehungen. Sie ist tolerant und wohlwollend und liebt das Schöne, den Luxus und eine komfortable Umgebung.

 

           Bitte in weißer Kleidung erscheinen!

            Eintritt frei - um Spende wird gebeten


 


 



Workshop

Kraft der Götter

mit Murah Soares

Sonntag 27. Februar 2011

12:00 - 16:00 Uhr im Forum Brasil

 


Rituelle Tänze und Gesänge aus den afro-brasilianischen Naturreligionen. Ein Workshop voller Energie und Lebendigkeit, der die Lebensgeister erweckt und die Seele erfrischt.

 


Anmeldung erforderlich unter info@forum-brasil.de

Weitere Informationen finden Sie hier.

- Bitte in weißer Kleidung erscheinen -

 




"Salão Transartes"

 

mit Elisabeth Antônia Maria und João Eduardo Albertini

Samstag 12. März 2011

Beginn: 20:00 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)

 

 

Erneut lädt das Forum Brasil in Kreuzberg herzlich zum  „Salão Transartes“ – Salon für brasilianische Künste– am 12. März 2011 ein. Elisabeth Antônia Maria Tuchmann und João Eduardo Albertini werden alle Brasilien Interessierte und Begeisterte auf eine musikalische und audiovisuelle  Reise an diesem Abend mitnehmen. In der gelungenen Mischung aus Musik und Literatur wird ein kleiner Teil der besonderen und vielfältigen Kultur Brasiliens wiedergespiegelt.

Zum ersten Mal wird moderne brasilianische Literatur im Salão vorgestellt: João Albertini trägt Gedichte der in Berlin lebenden Schriftstellerin Viviane de Santana Paulo vor. Elisabeth Tuchmann steht ihm dabei zur Seite als Sprecherin der deutschen Übersetzungen. Die Erzählung "Sem Ana, Blues" des 1997 gestorbenen Schriftstellers Caio Fernando Abreu wird einen weiteren literarischen Programmpunkt bilden. Die Übersetzerin Patricia Weiß-Bomfim bringt eine deutsche Version extra für diesen Abend mit.

 

Das Programm: 

Elisabeth Antônia Maria Tuchmann (Salonistin & Stimme)
João Eduardo Albertini (Salonist & Lesung)
Marta Castello Branco (Flötistin/Komponistin) mit Marcio Pinho (Gitarre)
Duo „voz e violão“ mit Gregor Zimball (Gitarre) und Ina Frerichs (Stimme)

 

Zu den Künstlern: 

 


  • Die Künstlerin Elisabeth Tuchmann (geboren in Münster/Westfalen) sammelte in den 80er Jahren viele Erfahrungen als Jazzsängerin, u.a. beim Internationalen Jazzfestival Münster. Sie studierte Jazzgesang an der Musikhochschule in Graz sowie an der Folkwang Hochschule Essen. Prägend war die Begegnung mit zwei Vertreterinnen des New Vocal Jazz: Jay Clayton und Lauren Newton. Seit 1990 singt sie zusammen mit Lauren Newton, Oskar Moerth und Bertl Mütter im Vokalquartett TIMBRE auf vokalen Wegen improvisierte Musik in Konzerten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Japan und Portugal. Seit 2000 ist Elisabeth Tuchmann Co-Leiterin des Brasil-Ensembles der MS Charlottenburg in Berlin.

 

  • João Eduardo Albertini ist in Campinas São Paulo/ Brasilien geboren. Er absolvierte in São Paulo eine Ausbildung zum Schauspieler und studierte Pädagogik. Seit 1999 arbeitet er als Theaterpädagoge, Animateur und Schauspieler in Berlin bei den verschiedensten Projekten mit. Seine letzte Arbeit war in Zusammenarbeit mit Theater Strahl unter Regie von Adriana Altaras.

 

  • Viviane de Santana Paulo ist eine in Berlin lebende brasilianische Schriftstellerin. Sie wuchs in São Paulo auf und kam 1988 als Au-pair nach Deutschland. Anschließend studierte sie Vergleichende Literaturwissenschaften und Germanistik in Bonn. Im Jahr 2000 zog sie nach Berlin. Dort arbeitet sie in der Brasilianischen Botschaft und ist in der brasilianischen bzw. lateinamerikanischen Gemeinde sehr aktiv. Viviane de Santana Paulo hat zunächst viele Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben, die in der deutschen Zeitschrift ILA sowie in dem brasilianischen Internetmagazin Agulha Beachtung fanden. Sie schreibt auch unter verschiedenen Pseudonymen, z.B. Sofia d'Ávilla oder Luisa Negra, und ist für verschiedene deutsche und brasilianische Zeitschriften aktiv, in denen sie nicht nur ihre Primärtexte veröffentlicht, sondern auch über deutsche Literaten wie Ingeborg Bachmann oder Paul Celan oder andere kulturelle Themen schreibt. Werke: Passeio ao longo do Reno (2002), Estrangeiro de mim (2005), Als Sofia d'Ávilla: Nada de Novo no Mundo (2003)
  •  

  • Patricia Weiß-Bomfim studierte Hispanistik, Germanistik und Lateinamerikanistik in Freiburg, Madrid und Berlin. Im November 2000 promovierte sie über afrobrasilianische Literatur am Lateinamerika-Institut der FU Berlin.

  • Mit der Flötistin/Komponistin Marta Castello Branco und dem Gitarristen Marcio Pinho erklingen zum ersten Mal alte Chorinhos von Pixiguinha und Cartola auf die Salão-Bühne.

 

    • Der eklektische brasilianische Musiker Marcio Pinho intergrierte schon als Komponist, Arrangeurs, Sänger und Instrumentenspieler (elektrische Gitarre, Cavaquinho, 6- und 7-saitige akustische Gitarre) verschiedene Funk, Pop-Rock, Jazz, Samba de Gafieira und MPB Gruppen. Er hat an Workshops von einigen der heutiger berühmtesten Musiker teilgenommen, wie Leo Brouwer, Carlos Malta, Proveta, Carlos Barbosa-Lima und Thomas Fellow. Er besuchte den technischen Kurs für Popularmusik der Faculdade de Música do Estado do Espírito Santo (FAMES) und graduierte sich in Popularmusik an der Universidade Estadual de Campinas (UNICAMP), wo er mit den Dozenten Edu Visconti, Ulisses Rocha, Mário Campos und Hilton Valente studiert hat.

 

    • Die Flötistin Marta Castello Branco wurde im Jahr 1981 im Belo Horizonte geboren. Dort absolvierte sie ein Flöte und Musik Bachelor sowie ein Flöte Master. Sie wohnt zurzeit in Berlin, wo sie, unter anderen, mit dem deutschen "Beethoven meets Gulda" Orchestra aufgetreten hat.

 


  • Duo „voz e violão“ steht in Brasilien für musikalische Darbietungen einer Person mit Stimme (voz) und Gitarre (violão). Ganz im Sinne dieser brasilianischen Tradition teilen sich Gregor Zimball (violão - Gitarre) und Ina Frerichs (voz - Stimme) die Aufgaben und stehen damit in der Tradition des Zusammenspiels von Sängerin und „klassischem“ Gitarristen.

 

    • Gregor Zimball studierte Jazzgitarre an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und Klassische Gitarre an der Universität Hildesheim. Vor dem Jazzstudium verbrachte er 1995 ein Jahr in Brasilien und belegte Kurse mit den Schwerpunkten Komposition, Harmonielehre und Arrangement. Seit dieser Zeit reist er jährlich nach Brasilien, und spielte zahlreiche Konzerte. Gregor Zimball hat sich sehr intensiv mit allen wichtigen brasilianischen Musikstilen befasst. In Deutschland unterrichtet er seit vielen Jahren brasilianische Musik und Jazz im Einzelunterricht und in Workshops. Der Kompositionsstil des Gitarristen und Komponisten wurde von seiner Zeit in Brasilien stark beeinflusst. Die Songs und der musikalischer Ausdruck Gregor Zimballs  sind von beeindruckender Authentizität und werden durch die klare und warme Stimme der Sängerin Ina Frerichs zu einem perfekten Zusammenpiel. Sie verzichtet auf überflüssige Effekte und überzeugt durch Natürlichkeit.

 

    • Ina Frerichs studierte Jazzgesang an der Universität der Künste Berlin (Diplom 2002). Die Komponistin, Bandleaderin und Pianistin des ‚Ina Frerichs Quartett’ war von 2002-2004 Dozentin für Jazzgesang an der Hochschule für Musik ‚Carl Maria von Weber’ in Dresden und ist heute Leiterin von Improvisationskursen für Klassiker an der Universität der Künste Berlin.
      Das Repertoire des Duos erstreckt sich von eigenen Songs über Klassiker der „Música Popular Brasileira“ bis hin zum Jazz. Auch Pop- und Folksongs sind Teil des Programms. Über das klassische Duo-Spiel hinaus benutzen die beiden studierten Musiker elektronische Sample- und Loop-Techniken, elektrische Gitarre und Percussioninstrumente wie Shaker, Pandeiro und Tambourim. Bei „Voz e violão“ treffen zwei Musikerpersönlichkeiten aufeinander, die großen Wert darauf legen, ihrer Musik Raum zu geben für immer wieder neue Interpretationen. So entstehen sowohl Momente größter Intimität als auch übersprudelnder Lebensfreude.

 

Mit freundlicher Unterstützung von 

    

 



 

Forum „Religion und Immigration“

 

Gesprächsrunde zum Thema: Erfahrungen mit dem Neoschamanismus

 

Freitag 18. März 2011 um 19:00 Uhr

 

Leitung: Imelda Wild, Religionswissenschaftlerin und Theologin und Viviana Ponce de León, Malerin und Schamanin

 

In der modernen Gesellschaft stellen Wissenschaftler eine „Rückkehr der Religion“ fest. Dies wird durch eine Reihe neuartiger religiöser Erfahrungen bestätigt. Beim Neoschamanismus handelt es sich um die persönliche Suche nach dem Ursprung des Menschen in einer tiefgründigen Verbindung mit der Natur und mit denen, die in ihrer „Weisheit“ leben. Dabei findet sich der Mensch selbst vor allem als spirituelles Wesen in harmonischer Einheit mit der Natur.

Diese Gesprächsrunde ist ein offener Dialog mit Personen, die Neoschamanismus praktizieren und die über ihre persönliche Erfahrungen berichten. Dabei soll ein Austausch von Erfahrungen und Ansichten zwischen allen Anwesenden stattfinden.

Das Gespräch soll helfen zu klären, wodurch sich die neuen religiösen Erfahrungen auszeichnen und welche Bereitschaft sie von den modernen Menschen abverlangen um sie wahrzunehmen.

 

Imelda Wild untersucht in einer Forschungsarbeit die religiösen Erfahrungen von Immigranten und deren Bedeutung in der Immigration.

Viviana Ponce de León hat durch ihre Lebensgeschichte und durch die Malerei eine persönliche Entwicklung im Neoschamanismus erlebt und stellt die Kernelemente ihrer religiösen Erfahrung vor.

 

 

Eintritt frei - um Spende wird gebeten

 



 

 

Ritual zu Ehren

Oxossi und Ogum

Am Samstag, 07. Mai 2011 um 14:30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Website des Candomblé-Tempels und des Babalorixá Muralessy.

 

Oxossi

Er ist der Orixá des Waldes, der Jagd, der Ernährung, der Flora und Fauna und auch der Kunst. Sein Charakter ist die ständige Bewegung und die Konzentration auf die Jagd. Er schützt den Jäger genauso, wie er das Wild vor der Jagd schützt. Damit verdeutlicht er, dass nur zur eigenen Ernährung gejagt werden sollte. Sein schamanisches Prinzip verkörpert die Intelligenz im Umgang mit Flora und Fauna, seine Genügsamkeit und seinen Rückzug in den Wald. Er gilt als einer der intelligentesten Orixás, als bescheiden und rücksichtsvoll. In Meditation mit ihm spürt man förmlich sein hohes Maß an Konzentration und er hilft gerne Menschen mit Problemen neue Ziele anzugehen. Eine weitere Seite von Oxossi ist seine Vorliebe für Kunst. Ursprünglich galt er auch als Patron der Töpfer, Flechter und Holzschnitzer – allesamt Handwerke, die intelligente Inspiration, hohe Konzentration und Ruhe brauchten.

 

Ogum

Ursprünglich als Herr des Metalls verehrt, gilt er als dynamische Kraft voller Schwung, Jugend und Energie. Er ist zielgerichtet, energisch und in seiner Art unumstößlich in seiner kraftvollen, männlichen Energie. Ogum ist ein Krieger für das Gute und Symbol der Technologie, Entwicklung und Expansion. Er repräsentiert jene, die Natur verändernde Kraft, die durch den Eingriff des Menschen freigesetzt wird. Er ist Wegbereiter der Zivilisation, der arbeitende Mensch schlechthin und eine Heldenfigur par excellence. Ogums "Kinder" sind impulsiv, kampfeslustig, ehrenhaft, reiselustig, und sie begegnen den Veränderungen im Alltag positiv. Sie sind neugierig und beharrlich, mutig und bis an die Grenze zur Taktlosigkeit aufrichtig. Sie stecken voller nervöser Energie, die sich in physische Aktivität entladen muss. Darum sind sie auch häufig Sportler. Auch Frauen können "Töchter" von Ogum sein, als Archetyp repräsentiert er jedoch ein ausgeprägt männliches Verhaltensmuster. Wird er bei Zeremonien hinzugezogen, lässt er auch deutlich seine Freude über die Festlichkeit spüren. Ogum lässt sich in der Regel beim Tanzen nicht zweimal bbitten – er erscheint meist sehr schnell. Sicherlich haben gerade diese menschlichen Eigenschaften dazu geführt, dass Ogum sich großer Beliebtheit erfreut.

 

Bitte in weißer Kleidung erscheinen

(Eintritt frei - um Spende wird gebeten)

 



6. "Salão Transartes" - Der Salon für brasilianische Künste

mit Elisabeth Antônia Maria Tuchmann und João Eduardo Albertini

Samstag 21. Mai 2011

Beginn: 20:00 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)

 

 

 

Brasilien in Berlin - Bereits zum 6. Mal laden das Forum Brasil und die Gastgeber Elisabeth Tuchmann und João Albertini alle Freunde der brasilianischen Künste ein, an einem Abend der besonderen Art teilzuhaben.

 

Die Künstlerin Elisabeth Tuchmann (geboren in Münster/Westfalen) sammelte in den 80er Jahren viele Erfahrungen als Jazzsängerin, u.a. beim Internationalen Jazzfestival Münster. Sie studierte Jazzgesang an der Musikhochschule in Graz sowie an der Folkwang Hochschule Essen. Prägend war die Begegnung mit zwei Vertreterinnen des New Vocal Jazz: Jay Clayton und Lauren Newton. Seit 1990 singt sie zusammen mit Lauren Newton, Oskar Moerth und Bertl Mütter im Vokalquartett TIMBRE auf vokalen Wegen improvisierte Musik in Konzerten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Japan und Portugal. Seit 2000 ist Elisabeth Tuchmann Co-Leiterin des Brasil-Ensembles der MS Charlottenburg in Berlin.

João Eduardo Albertini ist in Campinas São Paulo/ Brasilien geboren. Er absolvierte in São Paulo eine Ausbildung zum Schauspieler und studierte Pädagogik.
Seit 1999 arbeitet er als Theaterpädagoge, Animateur und Schauspieler in Berlin bei den verschiedensten Projekten mit. Seine letzte Arbeit war in Zusammenarbeit mit Theater Strahl unter Regie von Adriana Altaras.

 

Das Programm:


Der Pilger (O Peregrino) - Theater mit João Queiroz (Regie: Thomas Schmidt)

Diese Inszenierung von Der Pilger ist eine Bearbeitung des dramatischen Gedichts O Peregrino des populären brasilianischen Dichters, Schriftstellers, Interpreten und Diplomaten Vinicius de Moraes (*1913 in Gávea, +1980 in Rio de Janeiro), der durch seine zahlreichen Sonette und Theaterstücke bekannt ist. Er publizierte verschiedene Werke und war an der Seite von João Gilberto und Tom Jobim, unter anderen, einer der „Erfinder“ des Bossa Nova.
Der Pilger erzählt von der Flucht des Pilgers in seine eigene kleine Welt, in der er sich vor der rauen Wirklichkeit verschließt. Als er Cordélia begegnet, endet diese Flucht. Die durch die Liebe hervorgerufene Konfrontation mit der bis&