1. Halbjahr 2012


An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl an Veranstaltungen, die in diesem Jahr im Forum Brasil stattgefunden haben. Sie soll Ihnen dazu dienen sich ein Bild über die Arbeit des gemeinnützigen Vereins Forum Brasil machen zu können.





Öffentliches Ritual zu Ehren

Xangó

mit Babalorixá Muralessy

 

am Samstag, 30. Juni 2012

um 14:30 Uhr im Forum Brasil

 

 

In den Mythen ist Xangó ein König, der zum Gott wurde. Er ist der Gott des Donners und des Blitzes, eine Thor-Gestalt, ein Fels in der Brandung, der aber trotzdem den Tod fürchtet. Außerdem ist er verantwortlich für Gerechtigkeit, Verwaltung und das Rechtswesen. Xangós Söhne können eine Sache von zwei Seiten betrachten, ohne ihre Entschlossenheit aufzugeben. Die Töchter von Xangó zeichnen sich durch ein gewisses männliches Auftreten aus und fühlen sich von typisch männlichen Aktivitäten angezogen. Dabei sind sie jedoch nicht unweiblich.

 

Bitte in weißer Kleidung erscheinen - Frauen im weißen Rock - und weiße Kerzen und Blumen mitbringen

(Eintritt frei - um Spende wird gebeten)




 

Interkulturelle Projekttage in der Waldgrundschule Berlin

in Kooperation mit dem Forum Brasil

 

mit Sandra Gomes und Mestre Bilú


Di 12.06. - Fr 15.06.2012 
 

 

Ziel der interkulturellen Projekttage ist es, den Schüler_innen erlebnispädagogisch andere Kulturen näher zu bringen, um so erfahrensbezogenes interkulturelles Lernen zu ermöglichen.

In Zusammenarbeit mit brasilianischen Pädagogen aus dem Forum Brasil werden Kinder der 5. Klasse im Alter von 10-11 Jahren spielerisch und aktiv mit der brasilianischen Kultur vertraut gemacht und ein persönlicher Austausch ermöglicht.  Um mit der brasilianischen Kultur in Kontakt zu kommen, werden unter anderem die brasilianische Tanz-Kampf-Kunst Capoeira und typische brasilianische Rhythmen eingeübt. Die Kinder bauen selbst typische Instrumente und sehen auf kleinen Videos aus Brasilien, wie die Kinder dort ihre Kultur leben und praktizieren. Zur historischen Einbettung in die kulturellen und traditionellen Hintergründe erzählen die Pädagogen den Kindern Geschichten und Anekdoten aus Brasilien. 

 

Als Vorbereitung auf die Schulprojektwoche erhielten die Schüler_innen bereits im vorwege ein Detektivspiel, dass sich mit verschiedenen Themen des Landes Brasilien befasst: 

Thema 1:  Was ist Brasilien?

Thema 2 : Was ist Capoeira?

Thema 3 : Was ist das Festa Junina?               

 

Als Joker konnten die Kinder dazu im Vorfeld drei Brasilianer_innen aus 3 verschiedenen Generationen, die in Berlin leben, direkt  per E-Mail Fragen stellen. Heloisa (6 Jahre alt), Carlos (33 Jahre alt) und Antonio (77 Jahre alt) antworteten gerne auf die ihnen gestellten Fragen.



Workshop

Kraft der Götter

mit Murah Soares

Sonntag 29. April 2012

12:00 - 16:00 Uhr im Forum Brasil

 


Rituelle Tänze und Gesänge aus den afro-brasilianischen Naturreligionen. Ein Workshop voller Energie und Lebendigkeit, der die Lebensgeister erweckt und die Seele erfrischt.

 

 


Anmeldung erforderlich unter info@forum-brasil.de

Weitere Informationen finden Sie hier.

- Bitte in weißer Kleidung erscheinen -




Wegen der großartigen Resonanz:

Für alle die, sich nicht satt sehen können oder es verpasst haben - noch einmal als Midnightspecial in der Langen Nacht der Theater 

 

Tanz-Theater von und mit Murah Soares & Ensemble

Ossayins Liebeszauber

 

Sa 28. April 2012 Midnightspecial um 24.00 Uhr

 

 Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, Berlin Neukölln

 

Murah Soares - Choreografie & Tanz
Meryl Prettyman, Shirley Rodrigues, Nem (Nei) - TänzerInnen
João Eduardo Albentini - Sprecher
Juninho Quebradera, Valdir Juvenal, Forró Alabê, Leo - Perkussion

 

 

Die Tanz-Theater -Inszenierung Ossayins Liebeszauber erzählt die Geschichte der Orixás aus der Mythologie des afro-brasilianischen Pantheons (Götterhimmel). Yemanjá, Königin der Meere, isst mit ihren beiden Söhnen, Ogum und Oxossi, zu Abend. Danach möchte Oxossi, Orixá der Jagd, in den Wald gehen, doch Yemanjá will ihn aufgrund einer bösen Vorahnung davon abhalten. Entgegen dem Willen seiner Mutter geht er auf die Jagd und trifft auf den zweigeschlechtlichen Orixá der Heilkräuter und Natur, Ossayin. Durch die Anwesenheit Oxossis fühlt er/sie sich sowohl gestört als auch angezogen. Oxossi verliebt sich in Ossayin durch einen ihm verabreichten Liebestrank. Ossayin erwidert diese Liebe und Oxossi entschließt sich, den Wald nicht wieder zu verlassen.
Ogum wird von seiner besorgten Mutter auf die Suche nach seinem jüngeren Bruder in den Wald geschickt. Auf brutale Weise schlägt sich dieser seinen Weg durch den Wald. Ossayin, entsetzt von dieser Grobheit, gibt auch seinem Bruder den Liebestrank. Worauf auch Ogum dem Zauber verfällt, doch seine Liebe soll unerwidert bleiben...

Der brasilianische Tänzer und Choreograf Murah Soares wuchs im Candomblé-Tempel seiner Großmutter in Salvador/Brasilien auf. Dort wurde er zum Babalorixá (höchste Initiationsstufe und Tempelvorsteher) geweiht und leitet seit 2007 den ersten Candomblé-Tempel Deutschlands.
In seinem Stück Ossayins Liebeszauber verbindet er sein tänzerisches Können mit seinem profunden Wissen um die afro-brasilianische Mythologie und ihren Orixás. 

 

weitere Infos hier



Öffentliches Ritual aus dem afro-brasilianischem Candomblé

zu Ehren


Oxossi und Ogum



Samstag 28. April 2012

um 14:30 Uhr 

 

 weitere Infos gibt es hier

Zur Website des Candomblé-Tempels und des Babalorixá Muralessy

 

 




Symposium an der FU - Berlin

Brasilien - Land der Gegenwart

Brasil - País do presente

 

Jahrestagung 2012 der ADLAF- Arbeitsgruppe Brasilien

Simpósio anual do Grupo de Brasilianistas da ADLAF 2012

 

Datum | Data: 13./14. April 2012

Ort | Local: Lateinamerika-Institut Freie Universität Berlin

Rüdesheimer Str. 54-56 D-14197 Berlin

 

Programm u.a: 

Prof. Dr. Joana Bahia (Universidade de Lisboa / Rio de Janeiro (UERJ)): A expansão das religiões afro-brasileiras em terras alemãs e suíças 

Über die Entstehung des ersten Candomblé-Tempel Deutschlands, des Ilê Obá Silekê in Berlin von Babalorixá Muralessy unter dem Dach des Interkulturellen Zentrum Forum Brasil

 

Weitere Informationen | mais informações http://www.lai.fu-berlin.de/brasil



 

9. Salão Transartes

Brasilianische Kunst und Kultur hautnah erleben!

 

Samstag 24. März 2012

Beginn 19 Uhr

 

Auch in diesem Jahr setzen wir unseren beliebten brasilianischen Kultursalon in der intimen Atmosphäre des Forum Brasil fort. Elisabeth Antônia Maria Tuchmann und João Eduardo Albertini laden ein zum 9. Salão Transartes.

Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Tanz und Live-Performances aus der brasilianischen Kultur. Fast ein wenig surreal und verzaubernd entführen unsere sechs Künstler in die ferne Welt Lateinamerikas – abgerundet durch Köstlichkeiten aus der brasilianischen Küche.

 

Ein brasilianischer Hochgenuss!

 

Mit freundlicher Unterstützung:




Anlässlich des Welttages für den Kampf zur Abschaffung der Rassendiskriminierung veranstaltet das Forum Brasil:

 

Offene Roda de Capoeira mit anschließender Gruppendiskussion zum Thema

mit Mestre Bailarino und Mestre PimPim

 

Dienstag 20. März 2012 von 18:00 - 21:30 Uhr

 

Als interkulturelles Zentrum für Völkerverständigung und interkulturellen Dialog wendet sich das Forum Brasil gegen jegliche Diskriminierung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung! Wir treten ein für ein respektvolles Miteinander aller Wesen auf unserer Erde. Die brasilianische Capoeira steht für das Thema Anti-Rassismus und für das friedliche, respektvolle Miteinander. Im Singen, Spielen und miteinander diskutieren wird dies in der heutigen Veranstaltung auf allen Ebenen erlebbar sein.

 

Eintritt frei - um Spenden zum Unterhalt des Hauses wird gebeten

 




Black History Month mit Schwerpunkt Brasilien

1. - 26. Februar 2012 in der Werkstatt der Kulturen 

 

Jedes Jahr im Februar wird in zahlreichen Ländern der Black History Month mit Veranstaltungen zu Schwarzer Kultur und Geschichte zelebriert. Die Werkstatt der Kulturen in Berlin feiert diesen einzigartigen Schwarzen Themenmonat in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt “Brasilien”

in Zusammenarbeit mit dem Forum Brasil und Murah Soares:

 

► Tanzperformance - Ossayins Liebeszauber

Premiere Mi 1. Feb. und 3. / 5. / 24. / 25. / 26. Feb. jeweils 20:00 Uhr

 

► Workshop - Götterspeisen

Sa, 11. Feb., 14:00-18:00 Uhr

► Ausstellung - Altäre des Candomblé


Freuen wir uns desweiteren auf Capoeira- und Candomblé-Performances; auf Konzertabende mit Samba, Baião, Maracatu, Côco und Bossanova; auf eine Off-Berlinale von und mit afro-brasilianischen Filmschaffenden sowie auf wilde Festas. Das komplette Monats-Programm gibt es hier.



Anlässlich des Black History Month

sendete der Radiosender MULTICULT.FM ein Radio-Feature über

Murah Soares und das Forum Brasil.

 

Hier geht´s zum Video





Tanz-Theater von und mit Murah Soares & Company


Ossayins Liebeszauber


Premiere Mi 1. Feb. 2012

und 3. / 5. / 24. / 25. / 26. Feb. jeweils 20:00 Uhr

 

Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, Berlin Neukölln


Murah Soares - Choreografie & Tanz
Meryl Prettyman, Shirley Rodrigues, Nem (Nei) - TänzerInnen
João Eduardo Albentini - Sprecher
Juninho Quebradera, Valdir Juvenal, Forró Alabê, Leo - Perkussion

 

 

Die Tanz-Theater -Inszenierung Ossayins Liebeszauber erzählt die Geschichte der Orixás aus der Mythologie des afro-brasilianischen Pantheons (Götterhimmel). Yemanjá, Königin der Meere, isst mit ihren beiden Söhnen, Ogum und Oxossi, zu Abend. Danach möchte Oxossi, Orixá der Jagd, in den Wald gehen, doch Yemanjá will ihn aufgrund einer bösen Vorahnung davon abhalten. Entgegen dem Willen seiner Mutter geht er auf die Jagd und trifft auf den zweigeschlechtlichen Orixá der Heilkräuter und Natur, Ossayin. Durch die Anwesenheit Oxossis fühlt er/sie sich sowohl gestört als auch angezogen. Oxossi verliebt sich in Ossayin durch einen ihm verabreichten Liebestrank. Ossayin erwidert diese Liebe und Oxossi entschließt sich, den Wald nicht wieder zu verlassen.
Ogum wird von seiner besorgten Mutter auf die Suche nach seinem jüngeren Bruder in den Wald geschickt. Auf brutale Weise schlägt sich dieser seinen Weg durch den Wald. Ossayin, entsetzt von dieser Grobheit, gibt auch seinem Bruder den Liebestrank. Worauf auch Ogum dem Zauber verfällt, doch seine Liebe soll unerwidert bleiben...

Der brasilianische Tänzer und Choreograf Murah Soares wuchs im Candomblé-Tempel seiner Großmutter in Salvador/Brasilien auf. Dort wurde er zum Babalorixá (höchste Initiationsstufe und Tempelvorsteher) geweiht und leitet seit 2007 den ersten Candomblé-Tempel Deutschlands.
In seinem Stück Ossayins Liebeszauber verbindet er sein tänzerisches Können mit seinem profunden Wissen um die afro-brasilianische Mythologie und ihren Orixás.

  



Ausstellung

 

Altäre des Candomblé

 

Mi 1. - 26. Feb. 2012

 

Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32,  Berlin Neukölln
 

 

 

Für den Black History Month 2012 in der Werkstatt der Kulturen wird der in Berlin ansässige Babalorixá Murah Soares eine in Deutschland einmalige Sonderausstellung mit acht verschiedenen Altären des Candomblé  errichten.

 

Der Candomblé ist eine afro-brasilianische Religion, deren Ursprung in der Religion Ifá liegt, die im alten Yoruba-Reich (heutiges Benin und Südwestnigeria) entstand. Die Stadt Ile-Ife war seit ältester Zeit ihr religiöses Zentrum. Vom 8.-15. Jahrhundert erlebte sie ihre Blütezeit.

 

Trotz Islamisierung und Christianisierung ist Ifá auch heute noch fester Bestandteil des kulturellen und spirituellen Lebens vieler Yoruba. Im Zuge der europäischen Versklavung von AfrikanerInnen und ihrer anschließenden transatlantischen Deportation in die Amerikas, wurden v.a. Angehörige der Yoruba, Ewe, Fon und Bantu nach Brasilien verschleppt. Ihre Religionen und die dazugehörige Musik nahmen sie mit. Jahrhundertelang von der katholischen Kirche als »Naturreligion « diskreditiert und verfolgt, glaubt auch der Candomblé an einen allmächtigen Gott (Olurun) als höchstes Prinzip. Wegen seiner überwältigenden Kraft wird er jedoch nur selten direkt verehrt. Stattdessen werden seine göttlichen Aspekte – die Orixás – angerufen.

 

Die einzelnen Orixás haben jeweils spezifische Eigenschaften. Ihnen werden bestimmte Farben und Symbole zugeordnet und sie erfahren jeweils eine ganz eigene Form der Verehrung und Anrufung durch unterschiedliche Tänze, Rhythmen, Gebete, Gesänge und kunstvoll geschmückte Altäre, die zu estgelegten Terminen und Zeiträumen errichtet werden. Auf diesen von PriesterInnen des Candomblé geschmückten Altären, werden dem jeweiligen Orixá zugeordnete Opferspeisen, Getränke, Insignien oder auch Pflanzen und Mineralien ausgestellt bzw. dargebracht.  

 

Weitere Infos über den Black History Month und die Ausstellung gibt es hier.




 

RODA DE CAPOEIRA ANGOLA

mit Mestre PimPim

So 19. Feb. 2012 um 16:00 Uhr

 

in der Werkstatt der Kulturen

 

 

Mestre Pim-Pim, ist Musiker, Produzent und Lehrer – aber vor allem ist er Capoeirista. Anlässlich des BHM 2012 präsentiert Mestre Pim-Pim eine »Roda de Capoeira Angola«. Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst bzw. ein Kampftanz, dessen Ursprung auf den afrikanischen NíGolo (»Zebratanz«) zurückgeführt wird. Capoeira wurde während der Kolonialzeit in Brasilien von versklavten Afrikanern praktiziert und weiterentwickelt. Kulturgeschichtlich ist Capoeira Angola eine der wichtigsten afro-brasilianischen Erscheinungsformen. Hier vereinen sich Kunst, Körper und Geist. Capoeira stärkt die eigene Identität und erinnert an Widerstand, Befreiung und soziale Transformation. In einer Capoeira Angola Runde („roda“) finden Kampf, Tanz, Herkunft, Musik, Theater, Philosophie, Spiritualität, Spaß und Spiel ihren Ausdruck. Diese Roda besteht aus einem Kreis von Capoeiristas und den Musikern. Immer zwei Capoeiristas kämpfen in der Roda, wobei in der Capoeira für einen Kampf der Begriff »Spiel« verwendet wird. Let’s play!

 



Workshop

 

Götterspeisen

Rituelle Tänze, Speisen und Gesänge für die Orixás aus dem Candomblé mit Murah Soares

 

Sa, 11. Feb. 2012, 14:00 - 18:00 Uhr

 

Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, U-Bahn Hermannplatz

 

Die Verbindung zwischen den Menschen und dem Göttlichen wird im Candomblé auf verschiedene Weisen hergestellt. Wichtige Wege der Anrufung sind Rhythmus, Tanz, Gesang und rituelle Speisen. In diesem Workshop gewinnen die Teilnehmenden faszinierende Einblicke in die Welt der Orixás, sie lernen ihre Tänze und Gesänge kennen – und bereiten ihnen gemeinsam ein heiliges Mahl. Diese uralten Techniken führen zu einer Kommunikation zwischen Gott und Mensch - man »tanzt mit den Göttern«.

 

Der Babalorixé (Candomblé-Priester) Murah Soares ist professioneller Tänzer und wuchs im Candomblé-Tempel seiner Großmutter in Salvador/Brasilien auf, wo er zum Babalorixá (höchste Initiationsstufe und Tempelvorsteher) geweiht wurde. Er leitet mit dem »Ilê Obá Silekê« in Berlin seit 2007 den ersten Candomblé-Tempel Deutschlands, in dem auch regelmäßig öffentliche Rituale und Candomblé - Workshops stattfinden.

 

Voranmeldungen bitte bis Montag, den 6. Februar 2012,

unter info@werkstatt-der-kulturen.de oder 030 609 77 00 Weitere Infos unter www.candomble-berlin.de

 



 

Öffentliches Ritual zu Ehren

Yemanjá

mit Babalorixá Muralessy

 

am Samstag, 4. Februar 2012

um 14:30 Uhr im Forum Brasil

 


Yemanjá ist die Gottheit des Meeres und der Mutterschaft. Sie ist die Mutter aller Orixás und der gesamten Menschheit, Hüterin des Heimes und Schutzpatronin der Seefahrer. Die wörtliche Übersetzung ihres Namens lautet "Mutter der Fische". Sie symbolisiert die Kraft der Weiblichkeit. In Brasilien wird Yemanjá direkt mit dem Meer assoziiert und als Meereskönigin verehrt.

Die Töchter Yemanjás sind robuste Frauen, kräftig und voller Sinnlichkeit. Sie sind großzügige Menschen, haben viele Freunde, sind besitzergreifend und beeinflussen das Leben der Menschen, die sie lieben.

Herzlich sind alle Interessenten, Freunde und Neugierigen eingeladen!


 Keine Anmeldung erforderlich

Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) erscheinen.

Bitte Blumen und Kerzen mitbringen.

 



Workshop

 

Candomblé und Santería: Rituelle Tänze

 mit Murah Soares und Joaquin La Habana Reyes

 

Samstag 14. Januar 2012

14:00 - 18:00 Uhr

 

Rituelle Tänze aus dem afro-brasilianischen Candomblé und der afro-amerikanischen Santeriá. Dieser vitale Workshop soll die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten beider Religionen in Bezug auf die Tänze mit purer Lebensenergie vor Augen führen.


Anmeldung erforderlich unter info@forum-brasil.de

Bitte in weißer Kleidung erscheinen

 



Veranstaltungsreihe Interreligiöser Dialog: 

Die afro-amerikanischen Religionen im Gespräch

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Brasilianischen Candomblé und der Kubanischen Santería

 

mit Joaquin La Habana Reyes und Murah Soares

 

Freitag 13. Januar 2012

um 19.30 Uhr

 

Seit Jahrhunderten haben sich die afro-amerikanische Religion Santería auf Kuba und die afro-brasilianische Religion Candomblé in Brasilien unabhängig voneinander entwickelt, obwohl beide Religionen die gleichen westafrikanischen Wurzeln haben.

Joaquin La Habana Reyes, Babalao der Santeriá, aus Havanna und Murah Soares, Babalorixá des Ilê Obá Silekê in Berlin, vertreten je eine der beiden Glaubensrichtungen. Sie sind profunde und authentische Kenner der Religionen und treten zum zweiten Mal in einen lebendigen Dialog, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Religionen zu beleuchten. Dazu wird u.a. über rituelle Kleidung, Symbole, Reliquien, Altäre und Opfergaben, sowie über die Bedeutung des Essens und der Sprache diskutiert werden.