2. Halbjahr 2014

 

Hier finden Sie eine Auswahl an bereits gelaufenen Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2014. Das aktuelle Programm finden Sie unter News und Veranstaltungen

 

 



 Candomblé-Ritual

Öffentliches Ritual zu Ehren Iansã

  

Samstag, 06. Dezember 2014

von 14:30 bis 19:00 Uhr

Keine Anmeldung erforderlich.

 

 

Iansã, die Kämpferin, ist der Orixá der Winde, Stürme und des Flusses Niger. Sie steht in Verbindung mit dem Geheimnis des Todes und begleitet die Geister der Verstorbenen in die Welt der Orixás. Das feierliche Ritual wird zu ihren Ehren begangen.

 

Herzlich eingeladen sind Freunde, Interessierte und Neugierige!


Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) erscheinen und Blumen mitbringen.
Am Ende des Rituals wird um eine Spende zum Unterhalt des Candomblé-Hauses gebeten.

 

Weitere Informationen zu den Orixás finden Sie hier!



Workshop

 

Capoeira Angola mit Mestre Perna Longa

 

Sonntag, 7. Dezember 2014

11 - 15:00 Uhr

 

 

 

 

 

Inhalte des Workshops

Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst, die während der Kolonialzeit in Brasilien von afrikanischen Sklaven praktiziert und weiterentwickelt wurde. Die Capoeira Angola ist die älteste Form der Capoeira. Sie zeichnet sich durch die bedächtig ausgeführten, fließenden Bewegungen der Capoeiristas aus.

 

 

 

Der Workshop bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, die tänzerischen Bewegungsabläufe der Capoeira Angola zu praktizieren bzw. zu erlernen.

Das Spiel wird durch Gesang und rhythmische Musik auf traditionellen Instrumenten begleitet, die die spezielle Stimmung der Capoeira ausmachen. Auch werden im Workshop Verbindungen zu anderen afro-brasilianischen Kulturen erklärt.

Der Workshop bietet daher die Gelegenheit, sich nicht nur einer traditionellen Kampfkunst, sondern auch einem ganyen Kulturkreis anzunähern und seine Tradition am eigenen Körper zu erleben.

Der Workshop richtet sich an Capoeiristas und alle, die sich für Capoeira interessieren.

 

Anmeldung: ab sofort unter info@forum-brasil.de

 

Mestre Perna Longa praktiziert seit seinem 9. Lebensjahr Capoeira. Als Schüler von Mestre Marrom und Mestre Baixinho der "Grupo de Capoeira Angola Irmãos Guerreiros" unterrichtete er bereits in São Paulo in seiner eigenen Akademie, bevor er 2002 nach Deutschland kam. Hier gründete er 2004 das afro-brasilianische Kulturzentrum "Centro Cultural Cazuá" in Bremen.

 

 



Kulturveranstaltung

Dia da Consciência Negra

 

Donnerstag 20.11.2014

um 19:00 Uhr

 

 

 

Das Forum Brasil will mit dieser kulturellen Veranstaltung anlässlich des Dia da Consciência Negra auf die Besonderheit der afro-brasilianischen Tradition in Brasilien aufmerksam machen und zu einem interkulturellen Austausch einladen.
Der Dia da Consciência Negra wird in Brasilien jährlich am Todestag von Zumbi dos Palmares (1665 - 1695) gefeiert, dem Anführer der größten Quilombo-Gemeinschaft Brasiliens, einem Zusammenschluss von Afro-Brasilianern, denen die Flucht von Plantagen, Gefängnissen und Sklavensiedlungen gelungen war. In Brasilien ist dieser Tag seit 1960 Nationalfeiertag.
Die Veranstaltung wird dem Besucher wichtige Elemente der afro-brasilianischen Kultur vermitteln, wie etwa den Candomblé, Capoeira und die Traditionen der Quilombolas.Die gewonnen Einblicke und die interkulturellen Erfahrungen können nach der Veranstaltung im direkten Austausch mit den Vortragenden vertieft werden.
Programm

Murah Soares wird durch den Dia da Consciência Negra führen. Er wird brasilianische Gerichte zubereiten und den Besuchern u.a. ein afro-brasilianisches Ritual präsentieren und somit die Bedeutung der afro-brasilianischen Religion Candomblé für die Kultur zu veranschaulichen.

Das Projekt Kuringa präsentiert ein Theaterstück über Fragen der Schwarzen Ästhetik um mit dem Publikum in Dialog zu treten. Es spielen Shirley Rodrigues, Bárbara Santos und Débora Ramos.

Shirley Rodrigues ist Lehrerin für afrobrasilianischen Tanz. Sie hat an verschiedenen sozialen Projekten im Bereich Tanz und Theater mitgewirkt und interessiert sich insbesondere für das Nachdenken über die menschliche Wahrnehmung und Vorstellungskraft.

Bárbara Santos war in den 1990er Jahren Assistentin des Regisseurs und Theaterautors Augusto Boal, dem Begründer des Theaters der Unterdrückten. 14 Jahre lang wirkte sie als Koordinatorin und Leiterin des Centro do Teatro do Oprimido in Rio de Janeiro, in Berlin gründete sie 2011 den „Raum Kuringa“.

Débora Ramos kommt aus Garanhuns/PE, Nordost Brasiliens. Sie beschäftigt sich mit verschiedenen künstlerischen Werkzeugen um mit der Welt zu kommunizieren und um das Schöne des Altagsfragments sichtbar zu machen. Dafür verwendet sie unterschiedliche Ausdrucksform, wie Fotografie, Tanz, Gesang, Schauspiel und Musik.


Anna Breitinger studierte Interdisziplinäre Lateinamerikastudien. Anlässlich des Dia da Consciência Negra wird sie einen Vortrag über die Entstehung der afro-brasilianischen Widerstandsbewegung halten, und den Besuchern die Hintergründe des brasilianischen Gedenktages vermitteln. Zudem spricht sie über die Bräuche der Quilombolas, einer ethnischen Gruppe, die in Brasilien um die offizielle Anerkennung als Ethnie und für die Anerkennung ihrer Rechte streitet.

Julio César Balbino (Mestre Pim-Pim) ist Percussionist, Capoeirist und Kulturschaffender in Berlin. Am Dia da Consciência Negra wird er den Besuchern den afro-brasilianischen Tanz-Kampfsport Capoeira präsentieren und sie zum Mitmachen einladen. In Brasilien praktizierten die Sklaven während der Kolonialzeit Capoeira und entwickelten es weiter. Dieser Tanz-Kampfsport wird musikalisch begleitet und thematisiert den schwarzen Widerstand und die Befreiung der Afro-Brasilianer aus der Sklaverei.

 



Brasilianischer Kultursalon

17. Salão Transartes

 

Samstag 22.11.2014

um 19:00 Uhr

 

 

 

Die Kulturreihe Salão Transartes findet in diesem November bereits zum 17. Mal statt. Das Konzept des brasilianischen Kultursalons - des ersten Salons für brasilianische Künste in Berlin - Musik, Bewegung, Sprache und Theater in farbiger Mischung zu präsentieren, stößt auf viel positive Resonanz. Elisabeth Tuchmann und João Eduardo Albertini werden den Abend wieder moderieren und durch kleine Anekdoten zu den Künstlern und über Aspekte der brasilianischen Kultur ergänzen.
Im direkten Austausch mit den Künstlern können die gewonnenen Einblicke und interkulturellen Erfahrungen des Abends im sympathischen Ambiente des Forum Brasil vertieft werden. Der Abend verspricht dem Besucher somit nicht nur höchsten Kulturgenuss, sondern einen Austausch zwischen Menschen und Kulturen.


Programm und Künstler


Miro Campos Meckel, Sänger und Gitarrist, komponiert eigene Musikstücke und kreiert innovative Interpretationen bekannter Titel. Sein Künstlername Emoriô entstammt den Ritualen des afro-brasilianischen Candomblé und wird zur Anrufung zweier Orixá-Gottheiten verwendet. Sein innovatives Gitarrenspiel ist geprägt durch die Entlehnung auditiver Symbole aus der brasilianischen Percussion. Bei seinen Konzerten begibt sich Emoriô auf eine Reise, die ihn von den kraftvollen Trommeln des Candomblé über die Traditionen der brasilianischen Folklore des Samba und Maracatu hin zu Elementen aus Jazz, Soul, Funk und Rock führt. Bei seinem Auftritt beim 17. Salão Transartes im Forum Brasil wird Emoriô von dem Percussionisten und Capoeiristen Julio César Balbino (Mestre Pim-Pim) begleitet.
Hier geht es zur Hörprobe

 

Inês Thomas Almeida ist gelernte Opernsängerin und gewann im Jahre 2008 den Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Als Choreographin, Bühnenbildnerin, Theaterdirektorin und Produktionsleiterin war sie maßgeblich an der Entwicklung und Durchführung von zeitgenössischen Musikprojekten beteiligt. Heute gibt das zweisprachige Online-Kulturmagazin Berlinda heraus, das den interkulturellen Austausch fördert. Im Rahmen des 17. Salão Transartes wird Inês Thomas Almeida ihre Arbeit bei Berlinda vorstellen.
Hier geht es zum Online-Kulturmagazin Berlinda

 

Die Sängerin und Gitarristin Elisabeth Tuchmann bildet zusammen mit der Gitarristin Katrin Wahl das Duo Cravo e Canela. Die bisherige Zusammenarbeit der beiden erstreckt sich von dem Jazzorchester PROKOPÄTZ, dem Akustiktrio OLOYÉ u.v.a. bis hin zu der kurdischen Musikgruppe NUBUN. Als Duo Cravo e Canela spielen Wahl und Tuchmann brasilianische música popular und Jazz, aber auch eigene Kompositionen. Im Mittelpunkt ihrer Musik stehen die harmonisch komplexen und rhythmisch vielschichtigen Kompositionen von u.a. Milton Nascimento, Hermeto Pascoal, Egberto Gismonti und Joyce Moreno. Die durch Experimentierfreudigkeit und stilistische Offenheit geprägten Titel erlauben dem Duo Cravo und Canela einen freien Umgang in ihrem musikalischen Zwiegespräch.
Hier geht es zu den Hörproben

 

Marianne Gareis studierte Lateinamerikanistik, Anglistik und Ethnologie an der Freien Universität Berlin. Heute ist sie als freiberufliche Übersetzerin für die Sprachen Portugiesisch und Spanisch tätig. Seit einigen Jahren widmet sie sich verstärkt der Übersetzung brasilianischer Literatur und vermittelt dem deutschen Lesepublikum die Werke von Autoren und Autorinnen wie Joaquim Machado de Assis, Andréa del Fuego und Paulo Scott. Im 17. Salão Transartes wird sie zusammen mit João Eduardo Albertini Ausschnitte aus von ihr übersetzten Literaturen lesen: auf Deutsch und Portugiesisch. 2014 wurde sie für Ihre Arbeit mit dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet.
Aus der Begründung der Jury: "Der Roman Dom Casmurro des Brasilianers Joaquim Maria Machado de Assis (1839–1908) gewinnt in der Neuübersetzung von Marianne Gareis eine Lebendigkeit, die die blitzende Ironie und die subtile Menschenkenntnis dieses Meistererzählers in aller Frische hervortreten lässt. Indem Marianne Gareis dem Original genau nachspürt und auf die feinsten Nuancen horcht, gibt sie den deutschsprachigen Lesern einen Roman in die Hand, der in seiner spielerischen Leichtigkeit und überraschenden Lakonie zu Beginn des 20. Jahrhunderts kaum seinesgleichen hat. In ihrer Treue zum Original zeigt die Übersetzung, dass ein mit gutem Grund‚ klassischer‘ Roman keiner forcierten sprachlichen Auffrischung bedarf, um den Bogen zum Heute zu schlagen."

 

Durch den Abend führen Elisabeth Tuchmann und João Eduardo Albertini.

 

 

 






Reihe Interreligiöser Dialog - mit Prof. Dr. J. Lorand Matory / Duke-University North Carolina USA
Fire in the Sky:

The meaning and the Majesty of Shango's Sacred Arts in Nigeria, Cuba and Brazil



Relâmpago no Céu:

O Significado e a Realeza da Arte Sagrada do Deus Xangó em Nigéria, Brasil e Cuba

Samstag 8.11.2014 um 19:30 Uhr





(Englisch/Portugiesisch Übersetzung von Dr. Patricia Weis-Bomfim - auch für nicht Muttersprachler gut zu verstehen!)



Shango ist der Gott des Donners und des Blitzes der Yoruba aus West-Afrika. Durch den atlantischen Sklavenhandel gelangte die Religion nach Brasilien, Kuba, Trinidad, Haiti und in die Vereinigten Staaten. Dieser Vortrag behandelt die Schönheit und die Bedeutung der sakralen Kunst, die Shangó und seinen Ausprägungen in unterschiedlichen religiösen Strömungen, wie der Kubanischen Santería und dem Brasilianischen Candomblé, geweiht ist.



Prof. Dr. J. Lorand Matory war langjährig Professor in Havard und ist heute Direktor des Center for African and American Research an der Duke University in North Carolina, einer der renommiertesten Universitäten Nordamerikas. Seine Forschung wurde vielfach mit hochrangigen Preisen gewürdigt, unter anderem wurde er 2010 mit dem Distinguished Africanist Award von der American Anthropological Association ausgezeichnet, 2013 erhielt er den Alexander-von-Humboldt-Preis. Sein drittes Buch "Stigma and Culture: Global Migrations and the Crisis of Identity in Black America" wurde im Verlag University of Chigago Press veröffentlicht.



 



Ferienkurs
Kinderprogramm in den Herbstferien

 

Kinder-Villa-Brasil

 

Montag, den 20.10. bis Freitag, den 24.10.2014
Für Kinder von 6 -11 Jahre

Anmeldeschluss ist der 12.10.2014!

 

Das Forum Brasil veranstaltet in den Herbstferien zum 6. Mal die KINDER-VILLA-BRASIL. Die Kinder werden sich gestalterisch und spielerisch mit verschiedenen Elementen der brasilianischen Kultur auseinandersetzen. Ziel ist es, den Kinder die brasilianische Kultur näher zu bringen und ihnen somit ein interkulturelles Lernen zu ermöglichen.


Kursbeitrag 40,- Euro


Weitere Infos hier

 

Infos und Anmeldung unter 030/ 780 960 54 oder info@forum-brasil.de

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von

axel springer media impact und Bild hilft e.V. "Ein Herz für Kinder"

 

 

 



 


16. Salão Transartes

Brasilianischer Kulturabend 



im Forum Brasil - Berlin

mit Elisabeth Tuchmann, João Eduardo Albertini, Bárbara Santos, Künstlern der Theatergruppe Kuringa, dem Duo Entremundos, Eudinho Soares und Juninho Quebradeira.

 

Samstag 11. Oktober 2014

Einlass um 19.00 Uhr

 

 mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Brasilien

 

 Programm:

 

  • Bárbara Santos und Künstler der Theatergruppe Kuringa, das "Theater der Unterdrückten" in Berlin
    Das "Theater der Unterdrückten" ist eine vom Theaterregisseur Augusto Boal entwickelte ästhetische Methode, die die Realität verändern möchte. Das Theater will erreichen, dass beim Publikum ein kritisches Bewustsein geschaffen und dieses zum Handeln angeregt wird. Auf der Grundlage dieser Methodik werden die Künstler der Theatergruppe Kuringa im Rahmen des Salão Transartes eine Performance, Des-Integração (Des-Integration), darstellen. Diese zeigt, wie sich der "Fremde" bei der Herausforderung, sich in eine andere Gesellschaft integrieren zu wollen, von sich selbst entfremdet.
  • Duo Entre Mundos: Cécilia Kleine (Gesang) und Fred Malverde (Cello) Hörprobe
    "Entre Mundos" ist ein Projekt, dass aus dem Zusammentreffen des Cellisten Fred Malverde und der Sängerin und Bühnenbildnerin Cecília Kleine entstanden ist. Ausgehend von der Vorstellung, dass die Musik eine alle Definitionen übersteigende, mystische Kraft besitzt, möchte das Duo "Entre Mundos" mit seiner Musik verschiedene Atmosphären kreieren. Dabei bringt es seine vielfältigen, musikalischen Erfahrungen auf die Bühne, die von OSrchester-Praktiken, lyrischen Chören, Jazz-Gruppen, Choro und Tango, Afrikanischem Tanz, Percussion, Improvisation und Experimenten mit minimalistischer Inspiration reichen.
  • Das Duo Eudinho Soares (Jazz-Gitarrist und Komponist) und Juninho Quebradeira (Percussionist) widmet sich bei ihrer Musik besonders dem "Choro", ein brasilianischer Musikstil, der in den 1870er Jahren in Rio de Janeiro aus der Fusion der damals populären europäischen Musik mit der Musik der nach Brasilien verschleppten schwarzen Sklaven entstand. Bei ihren Auftritten konzenrtiert sich das Duo auf zwei Instumente, das Cavaquinho, eine brasilianische Ukulele und auf das Pandeiro, eine Rahmentrommel. Bei der Interpretation des Choro setzen sich Eudinho Soares und Juninho Quebradeira über die Genregrenzen hinweg und kombinieren die traditionelle Choro-Musik mit modernen Jazz-Elementen - ohne das dabei die typische brasilianische Klangfarbe verloren geht. Hörprobe


Mit dem 16. Salão Transartes setzt das Forum Brasil im Oktober seinen erfolgreichen brasilianischen Kultursalon fort.

Erneut werden die Conférenciers Elisabeth Antônia Maria Tuchmann und João Eduardo Albertini gekonnt durch den Abend moderieren und mit ihrem vielseitigen Programm dem Publikum zeigen, wie viele kulturelle Facetten Brasilien zu bieten hat, weitab von den Stereotypen wie Samba, Caipirinha und gutem Fußball.



Der Abend verspricht den Besuchern wieder Kulturgenuss und eine Begegnung zwischen Menschen und Kulturen.

 

 

 Mit freundlicher Unterstützung     





Konzert

Monica Besser, Debora Saraiva & Special Guests

 

Samstag, den 18.10.2014

um 19:30 Uhr

 

 

 

 

Monica Besser, Sängerin, Songwriterin und leidenschaftliche Gitarristin, war bereits im Alter von 14 Jahren keine Unbekannte in Rio de Janeiro. In dieser Zeit nahm sie an zahlreichen Aufnahmen mit renommierten Musikern teil, komponierte Musikstücke u.a. für Filme und Theaterstücke und gründete eine Frauen-Forró-Band. Sie reiste lange Zeit durch ganz Brasilien, um die unterschiedlichen und vielfältigen brasilianischen Musikkulturen des Landes kennenzulernen. So erwarb sie sich ein großes Repertorie an den unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen. Bis heute komponierte sie weit über 100 Titel und veröffentlichte zwei erfolgreiche CDs. Das Lied "Vem pra ficar" aus ihrem ersten Album wurde 2008 zur Titelmusik der brasilianischen Telenovela "Beleza Pura". Als Künstlerin interessieren Monica Besser vor allem die Brüche, die das tägliche Leben verursacht. In ihrem musikalischen Werk durchwandert sie die Zerissenheit der menschlichen Existenz. Bei der Musik von Monica Besser fusionieren Einflüsse aus der brasilianischen Musiktradition mit den verschiedensten Klängen und Rhythmen. "Ein Künstler kann niemals die Quelle der Kunst sein, sondern immer nur ein Überbringer, der den Geist alles dessen was lebt, spürbar macht", so Monica Besser.

 

Wie Monica Besser ist auch Debora Saraiva auf ihren Tourneen in zahlreichen Ländern unterwegs. Aufgewachsen mit den Sambarhythmen São Paulos, spielt sie eine Fülle an Schlaginstrumenten, wie z.B. cajón, congas und snare drums. Im Berliner Haus der Kulturen der Welt feierten Monica Besser und Debora Saraiva einen umjubelten, gemeinsamen Auftritt.

 

Bei den verschiedenen Kompositionen, die Monica und Debora im Forum Brasil präsentieren, werden sie von weiteren befreundeten Musikern begleitet.

 

Hörprobe

Hörprobe 2
 



Brasilianisches Kinderfest

 

Cosme und Damião


mit João Albertini - Kinderanimation

Samstag 27. September 2014

ab 15 Uhr

 

 

Nach christlichem Glauben waren die Heiligen Zwillingsbrüder Cosme und Damião Ärzte und Beschützer der armen Kinder.

Im Candomblé werden sie mit den Ibejis assoziiert, Orixás der Kinder, und insbesondere in Salvador da Bahia im Monat September geehrt und gefeiert. Vor allem Candomblé Gläubige kochen und laden Kinder zu sich ein oder verteilen Essen und Leckereien an sie auf den Straßen.


Zu dem traditionellen Gericht Caruru und vielen Leckereien laden wir die Kinder ein, einen bunten und fröhlichen Nachmittag bei uns zu verbringen!

 



 

Öffentliches Candomblé-Ritual

 

Öffentliches Ritual zu Ehren von Seu Ventania

Samstag, den 20. September 2014

14:30 Uhr


 

 

Seu Ventania


Neben den Orixás (Götter) werden im Candomblé auch die geistigen Ureinwohner Brasiliens – die Indios – als Caboclos verehrt. Sie gelten in der afro-brasilianischen Spiritualität als die Botschafter der Orixás und anderer Geistwesen und übermitteln deren Nachrichten an die Menschen. Seu Ventania ist ein Caboclo Boiadeiro – ein Geistwesen, welches zu Urzeiten im irdischen Leben als Viehhirte gearbeitet hat.

 


 

Herzlich eingeladen sind alle Interessierte, Freunde und Neugierige!

Keine Anmeldung erforderlich!

 

Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) erscheinen und Blumen und Kerzen mitbringen!

 

(Am Ende des Rituals wird um Spenden zum Unterhalt des Candomblé-Hauses gebeten). 

 



 

Veranstaltung

Lange Nacht der Religionen


Der brasilianische Candomblé-Tempel Ilê Obá Silekê stellt sich vor

Samstag, den 6. September 2014

 

 

 

Der Tempel Ilê Obá Silekê liegt direkt am Fuße des Wasserfalls am Kreuzberg und ist der einzige Tempel in Deutschland, an dem die Traditionen der afro-brasilianischen Candomblé-Religion unter Leitung des Babalorixá Muralesimbe praktiziert werden. Die Verbindung zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen wird durch Rhythmen, rituelle Tänze, Gesänge und Speisen für die Orixás geschaffen.


Programm
18:30, 20:30, 22:30 Uhr Vorstellung des Hauses und kleine Einführung in die Religion des Candomblé. Sie haben Zeit und Gelegenheit, Nachfragen zu stellen
19:30, 21:30, 23:00 Uhr Präsentation von ausgewählten Filmbeiträgen zum Candomblé-Haus
ab 20:00 Uhr Angebot von Speisen und Getränken in unserer sehr geselligen großen Küche

Weitere Infos hier

 



Workshop

Kraft der Götter - Tänze der Orixás


Sonntag, 31. August 2014
12:00 - 16:00 Uhr


mit Murah Soares & Live-Percussion

 


Rituelle Tänze und Gesänge aus dem afro-brasilianischen Candomblé


Jeder Orixá hat charakteristische Erkennungsrhythmen, anrufende Gesänge und Tanzschritte. Diese traditionellen Praktiken führen zu einer „Kommunikation“ zwischen Gott und Mensch. Der Orixá steigt hinab in den Menschen und der Mensch steigt zur „Gottheit“ empor. Man „tanzt mit den Göttern“.

 

 

 

Ein Tag mit Murah Soares – voller Energie und Zauber aus den Tiefen des Ursprungs

Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) erscheinen!


Anmeldung unter info@forum-brasil.de oder Tel.: 030 - 780 960 54

 

 



 
Öffentliches Candomblé-Ritual und Bankett

zu Ehren des Orixás Obaluaiê


Samstag 30. August 2014

14:30 - ca. 19:00 Uhr


An diesem Tag wird der Orixá Obaluaiê verehrt. Am Fest für Obaluaiê wird ihm ein Bankett - Olubajé - mit den Lieblingsspeisen jedes einzelnen Orixás zubereitet.


Herzlich eingeladen sind alle Interessierte und Freunde!

Keine Anmeldung erforderlich

 

Weitere Infos hier

 

Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem langem Rock) erscheinen, Blumen und Kerzen mitbringen

Am Ende des Rituals wird um Spenden zum Unterhalt des Candomblé-Hauses gebeten
 



 

Kochkurs

Brasilianischer Kochkurs mit Murah Soares


Freitag 4. Juli 2014 um 18 Uhr im Forum Brasil

Bevor es in die Sommerpause geht laden wir alle Brasilien- Liebhaber_innen zu einem Kochkurs mit Murah Soares ein!

 

Den Abend möchten wir im Anschluss im Café do Brasil zur WM-Viertelfinale ausklingen lassen.

 

Das Menü


Vorspeise: Brasilianischer Salat

Hauptgericht:
Ximxim de Galinha com Creme de Milho, Farofa e Arroz Branco (Hähnchen in Paprika,-Koriander,-und Knoblauchsauce. Reis, Maiscreme und gerösteter Maniok als Beilage)

Cocktail: Batida de Maracujá

 

Bon Apetite

inkl. Lebensmittel, Rezepte, Anleitung und viel Spaß mit Murah

Anmeldung hier: info@forum-brasil.de oder 030 780 960 54