1. Halbjahr 2016

Hier finden Sie eine Auswahl an bereits gelaufenen Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2016.

Das aktuelle Programm finden Sie unter News und Veranstaltungen

 



 

Workshop

 

Afro.HipHop


 

 

Workshopleiter: Leo Sucre
Termin am 15. Juli 2016, 18:00 – 20:00 Uhr

Hip Hop lebt vom Feeling und kann von jedem erlernt werden, der sich vom Groove mitreißen lässt!Bei diesem besonderen Hip Hop African Workshop wollen wir uns zu Songs aus der afrikanischen und (afro-) amerikanischen Musikszene bewegen und dazu Moves aus Hip Hop, Street Dance und modernem afrikanischem Tanz auf kreative Weise miteinander verbinden. Im Vordergrund stehen dabei der Spaß an der Sache und die körperliche Bewegung. Du kannst dich auspowern, trainierst deinen gesamten Körper, stärkst deine Kondition und Koordination und übst dein Rhythmusgefühl.

Video mit Leo Sucre

   Ein Projekt von Mit freundlicher Unterstützung durch

 



 

Capoeira Schnupperstunde

 

Interkulturelles Fußballturnier und Familienfest


 

Sportanlage Behmstr. 27-31, Gesundbrunnen
Termin am 16. Juli 2016, 10:00 – 17:00 Uhr

 

 

 

 

NARUD e.V. freut sich, das Interkulturelle Fußballturnier in diesem Jahr zum 7. Mal in Folge durchführen zu können. Das Turnier steht allgemein für die Wertschätzung der Vielfalt im Stadtteil und setzt sich gegen Diskriminierung und Rassismus ein. Aufgrund der aktuellen Entwicklung gewinnt dieses Projekt an zusätzlicher Bedeutung für die Stärkung der Willkommenskultur in Berlin.
AfroPolitan Berlin freut sich sehr mit einem Informationsstand und einem Capoeira Crashkurs und einer kleinen Capoeira Roda für alle Interessierten teilzunehmen, um das Fest mit ein wenig afro-brasilianischer Kultur zu bereichern.



 

Tanz - Workshop 


Kongo Dance


mit Funmilayo / New York City



 

 

 

 

 

 

Freitag; 08.Juli; von 19:00 - 21:00 Uhr
Samstag; 09.Juli; von 13:00 - 15:00 Uhr
Sonntag; 10.Juli; von 13:00 - 15:00 Uhr


Funmilayo wurde in Brasilien geboren und wuchs in Guyana auf und lebt seit 1987 in NYC. Funmilayo´s eigene Ausbildung umfasst Balett, Modern, Tap, Sabar, Guinean, Haitian, Afro-Cubanisch, Afro-Brasilianisch sowie Tänze aus Dahome und Dunhan. Sie lebte und tanzte in Nigeria und Ghana. Sie besuchte den Kongo, das Mutterland ihrer Ahnen.

Im Juli wird sie zum ersten Mal die kongolesischen Tänze in Berlin unterrichten. Funmilayo´s Workshops versprechen die Erweckung und die Bewusstwerdung von in uns schlummerden Energien und eine intensive Arbeit mit der Kraft Flexibilität und Ausdauer unserer Körper.

 

   Ein Projekt von Mit freundlicher Unterstützung durch



 

Festival der Religionen in der Werkstatt der Kulturen

 

Vortrag über Candomblé


 

 

Sprecher: Babalorixá Muralesimbe

Termin am 10. Juli 2016, 18:25 - 18:45 Uhr

Murah Soares ("Babá Muralesimbe"), Vorstehender des Ilê Obá Sileké-Tempels, führt mit Tanz und Gesang in die afro-brasilianische Religion des Candomblé ein.


Mehr Infos zum Festival hier



  


 

 Öffentliches Ritual aus dem afro-brasilianischen Candomblé


Zu Ehren des Orixá Xangô


Samstag 18. Juni 2016&; 14:30 - ca. 19:00 Uhr


Bitte in weißer Kleidung erscheinen (Frauen mit weißem Rock)!

Orixás sind in den afrobrasilianischen Religionen die Vermittler zwischen dem obersten Prinzip Olurum und den Menschen. Sie stehen einerseits für die Naturelemente und andererseits für charekterspezifische Eigenschaften aus der Natur.

In den Mythen ist Xangó ein König, der zum Gott wurde. Er ist der Gott des Donners und des Blitzes, eine Thor-Gestalt, ein Fels in der Brandung, der aber trotzdem den Tod fürchtet.  Außerdem ist er verantwortlich für Gerechtigkeit, Verwaltung und das Rechtswesen. Xangós Söhne können eine Sache von zwei Seiten betrachten, ohne ihre Entschlossenheit aufzugeben. Die Töchter von Xangó zeichnen sich durch ein gewisses männliches Auftreten aus und fühlen sich von typisch männlichen Aktivitäten angezogen. Dabei sind sie jedoch nicht unweiblich.

Herzlich eingeladen sind alle Interessierte,
Freunde und Neugierige!
Keine Anmeldung erforderlich  

Am Ende des Rituals wird um eine Spende für das Ilê-Haus gebeten.



 

Workshop

Kraft der Götter


Workshopleiter: Murah Soares
Sonntag, 19. Juni 2016
12:00 bis 16:00 Uhr
Workshop-Beitrag: 40,- €

Bitte in weißer Kleidung - Frauen mit weißem Rock – erscheinen.

Dieser Workshop führt ein in die rituellen Tänze und Gesänge der verschiedenen afro-brasilianischen Religionen. Es handelt sich um einen Workshop voller Energie und Lebendigkeit. Im Candomblé hat jeder Orixá hat einen charakteristischen Erkennungsrhythmus, einen aufrufenden Gesang und einen Tanz. Diese uralte und höchst effektive ’schamanische Technik‘ führt nicht selten zu einer Art Kommunikation zwischen Gott und Mensch. Der Gott steigt ab in den Menschen und der Mensch steigt zur „Gottheit“ empor. Man „tanzt mit den Göttern“.


 

   Ein Projekt von Mit freundlicher Unterstützung durch



Kulturabend

 

Afro-Luso-Brasil Event

Musik - Capoeira - Straßenkunst - Performance

Angola – Brasil – Guinea-Bissau

 

Samstag, 28. Mai 2016

Einlass 18:00 Uhr

 

Moderation: Uriara Maciel


Mit dem Event Afro-Luso-Brasil möchte das Forum Brasil erstmals die kulturelle Brücke schlagen zwischen den afrikanischen Ländern und dem lateinamerikanischen aus dem portugiesischen Sprachraum. Meist sind ihre Kulturformen sehr voneinander isoliert wahrnehmbar, obwohl sie sich doch kulturell stark beeinflusst haben und weiterhin beeinflussen, wie wir schon in unserer Veranstaltung am 13. Mai am Beispiel der brasilianischen Samba de Roda und ihren afrikanischen Wurzeln in der angolanischen Semba aufzeigen werden. Mit dem Event Afro-Luso-Brasil werden wir nun erstmals Künstler aus den o.g. Ländern zusammen in einer Veranstaltung auf die Bühne bringen, um ihre zeitgenössische Kunst zu präsentieren. Auch für die eine oder andere kulinarische Kostprobe des entpsrechenden Kulturraums wird während der Veranstaltung gesorgt sein.

Das Programm des Afro-Luso-Brasil Event reicht von unterschiedlichen musikalischen Beiträgen aus verschiedenen Ländern des portugiesischen Sprach- und Kulturraums, über Beiträge von Straßenkünstlern, Capoeira und Performance. Allen Beitragenden, Künstlern und Artisten ist gemeinsam, dass diese nicht nur portugiesisch ihre Muttersprache nennen, sondern auch afrikanischer Abstammung oder Herkunft sind.

 Programm:

Kani Tuyala, geboren in Kinshasa/dem. Rep. Kongo und Projektleiter von AfroPolitan Berlin, einem Projekt des Forum Brasil, wird im Rahmen der Veranstaltung einen Impulsvortrag über die Geschichte des Afro-Luso Kulturraums halten und dabei auch über aktuelle Herausforderungen sprechen, bei denen es bspw. um die Überwindung der oftmals bestehenden Ressentiments zwischen Brasilianern und den afrodezendenten Angehörigen des Afro-Luso-Sprachraums gehen wird. Diese Diskussion beinhaltet auch Aspekte des sog. ‚Black Atlantic‘, also des Transfers kulturellen und spirituellen Wissens von Afrika nach Amerika, der bis in die Neuzeit reicht. Diese Einordnung und der Ansatz eines Brückenschlags zwischen den Kontinenten reflektieren den Geist unter dem die gesamte Veranstaltung stattfindet.

Für das event Afro-Luso-Brasil freuen wir uns sehr über die Teilnahem folgender, international renommierter KünstlerInnen:

MC und DJ Xuparina aus Brasilien, wird gemeinsam mit der brasilianischen Schauspielerin/Tänzerin und Schöpferin der Formation ‚Baile Funk Girls‘,  Marcela Maia, den Abend gemeinsam musikalisch und tänzerisch bereichern. Als lesbische, schwarze Feministin und Dadaistin versteht sich Marcela Maia als Kämpferin gegen Sexismus und Homophobie in der Gesellschaft. Zu Marcela Maias musikalischem Repertoire gehören Rhythmen und Einflüsse aus der populären brasilianischen Musik, Disco, Funk und Swing.


MC Diamondog aus Angola ist ein aktuell in Berlin lebender Rapper. Sein Musikstil wird bestimmt von politischem und sog. ‚Conscious Rap‘. Diamondog ist Journalist, Dokumentarfilmer und hat einen Abschluss im Masterprogramm „Visual and Media Anthropology“ der Freien Universität Berlin. Rapper seit 1998, kam Diamondog im Alter von 16 Jahren während eines Journalistenlehrgangs mit der Hip Hop-Kultur in Berührung.
Aufgrund des Bürgerkriegs in seiner Heimat, verbrachte Diamonddog einige Zeit in Brasilien, wo er im Jahr 2000 gemeinsam mit dem brasilianischen Rapper Jazzrell AKA Mic Forté ein Hip Hop-Duo namens „Clandestino“ (übersetzt in etwa: Randständige, Ausgegrenzte, Untergrund) gründete. Bei Clandestino handelt es sich um eine Analogie zur Sklaverei, während der Millionen Afrikaner und ihre Nachkommen verschleppt und getrennt wurden und die doch gleichzeitig zu einem gemeinsamen Schicksal, einem verbindenden kulturellen Element führte, auch in der europäischen Diaspora. Auch diese Analogie und der daraus entstandene politische Anspruch bzw. das daraus entstandene Bewusstsein („conscious“), spiegeln auf ihre eigene Art den Geist der Veranstaltung im Forum Brasil wieder.

 
MC Frank Bidin aus Guinea-Bissau, handelt es sich um einen Musiker der Tradition und Moderne verbindet. Frank Bidin begann seine musikalische Karriere im Jahr 2005, wobei er bereits im Jahr 2007 eine erste Auszeichnung als Musiker durch das Discovery-Forum Guinea-Bissau erhielt (prêmio de músico revelação do Fórum de Descobertas da Guiné-Bissau). In den folgenden Jahren nahm er erfolgreich an verschiedenen subregionalen Musikfestivals in Gambia und Senegal teil.
In seinem Heimatland ist Frank Bidin in der zivilgesellschaftlichen Bewegung bekannt und ist auch aktiv in Kinder- und Jugendhilfsprojekten, u.a. gefördert von Organisationen wie UNICEF, PLAN International, BMI, PNI, NEST VON KINDERN, RENAJ, MINICRI. Frank Bidin spielt das traditionelle Instrument TINA (eine mit Wasser angefüllte Calebasse). Seit 2015 in Berlin lebend, widmet er seine Zeit eigenen Shows, Musikproduktionen und, gemeinsam mit dem brasilianischen Musiker John Afojubá, den Einflüssen afro-brasilianischer Rhythmen wie etwa dem ‚Maracatu‘.


DJane Grace Kelly, kam im Jahr 1996 aus Bahia/Brasilien nach Berlin. Ihre DJ-Karriere  begann zwei Jahre später, als  sie  Gelegenheit erhielt für ‚Afoxé Loni‘, eine der eindrucksvollsten und musikalisch anspruchvollsten Karnevalsgruppen des Berliner Karneval der  Kulturen,  aufzutreten. Im  Jahr 2000 wurde sie zum  Festival ‚Heimatklänge‘ in Berlin als DJane eingeladen und blieb dem Festival viele Jahre als Künstlerin treu. Über Jahre arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für den Berliner Radiosender Radio Multikulti vom RBB.
Seitdem genießt sie in der Berliner Szene als auch weit darüber hinaus beachtlichen Erfolg. Als Künstlerin verkörpert Grace Kelly die Dynamik und verbindende, expansive Kraft der afro-brasilianischen Kultur. In den attraktivsten Veranstaltungsorten Berlins präsentiert sie ihre Kunst und den ‚Sound‘ Lateinamerikas, wobei sie  als cross-cultural DJane ebenfalls von orientalischen Breakbeats und osteuropäischen Rhythmen beeinflusst ist.
Mit ihrer eigenen Partyreihe ‚Mundo Mix – World Wide Dance Music‘, bietet Grace Kelly als Gastgeberin, zusammen mit den faszinierendsten musikalischen Gästen, eine Plattform für einen neuen und belebenden Blick auf das überbeanspruchte Label der „World Music“.
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   Ein Projekt von Mit freundlicher Unterstützung durch In Kooperation mit



 

Kultur-Veranstaltung

zum brasilianischen Nationaltag zur Abschaffung der Sklaverei

Dia dos Pretos Velhos

 

 

Kulturabend zum Gedenktag.

Freitag 13. Mai 2016

Einlass 19:30 Uhr - Beginn 20:00 Uhr

 Programm:


    
Murah Soares und die Gemeinde des Ilê Obá Silèké: Gesänge für die Pretos Velhos
     Nina Graeff: Die Geschichte der Samba de Roda/Buchrelease in Deutschland
     Paraná Bomfim (Perkussion) und André Beyer (Gitarre): Samba de Roda für alle

Aus Anlass des brasilianischen Nationaltages am 13. Mai zur Abschaffung der Sklaverei wird das Forum Brasil den Kulturabend „Dia dos Pretos Velhos“ veranstalten. Damit wollen wir der Befreiung der Sklaven in Brasilien gedenken, auch wenn heute die Entlassung der Afro-Brasilianer aus der Sklaverei in Brasilien nicht widerspruchsfrei gesehen wird. Wie Jamelão, der große Samba-Musiker aus Rio de Janeiro sang: “Frei von dem Peitschenhieb der Sklavenunterkunft, aber eingesperrt in das Elend der Favelas“.

Die brasilianische Musikerin und Ethnologin Nina Graeff wird anschließend an diesem Abend anlässlich der Veröffentlichung Ihres Buch „Os Ritmos da Roda: Tradição e Transformação no Samba de Roda“ über dieses wichtige afro-brasilianische Kulturgut sprechen. Sie gibt Einblick in die faszinierende Tradition der „Samba de Roda“, ihre Ursprünge in der angolanischen Semba, die Pflege und Weiterentwicklung in den Sklavenbehausungen in Brasilien und die Zusammenhänge als widerständige Kulturform der versklavten und unterdrückten schwarzen Bevölkerung gerade im Nordosten Brasiliens – akustisch veranschaulicht durch den Musiker Paraná Bomfim.
Da „alles in Samba endet“ („tudo acaba em samba“), wird die Sängerin Nina Graeff im Anschluss gemeinsam mit dem brasilianischen Perkussion-Meister Paraná Bomfim und dem brasilianischen Gitarristen André Bayer einen „Samba-Kreis“ führen, bei dem alle Gäste eingeladen werden mitzutanzen um die Magie dieses Kulturerbes selbst zu erleben.

 

   Ein Projekt von Mit freundlicher Unterstützung durch

 

 

  



  

Filmreihe Cinebrasil im Forum Brasil

In Kooperation mit Cinemanegra GmbH Berlin / Sidney Martins

Ich bin Louisa Jules (2013)


Buch/Regie: Roberto Manhäes Reis/Viola Scheuere

Idee/Recherche/Produktion: Sidney Martins

Sonntag, 01. Mai, 18:00 Uhr

 

 Unter Anwesenheit der Film-Protagonistin " Louisa Jules" mit anschließendem Publikumsgespräch

Louisa fühlt sich wohl in ihrer Haut. Sie hat eine unverklemmte Art, mit Menschen umzugehen und einen besonderen Sinn für Körperlichkeit als Tänzerin einer Samba-Gruppe.

Als Kleinkind ist Louisa adoptiert worden und mit drei Brüdern in einer Berliner Familie aufgewachsen. Ihre schwarze Hautfarbe war zu Hause kein Thema, dennoch erkennt Louisa mit dem Erwachsenwerden immer stärkere Ähnlichkeiten zwischen ihren Brüdern und ihren Eltern.

Louisas leibliche Eltern kommen aus Madagaskar, mehr wusste sie nicht. Auf ihre Initiative hin wurden der Vater und die Mutter mit Unterstützung der madagassischen Botschaft gesucht und tatsächlich auch gefunden. Der Vater, den man zunächst für verstorben hielt, ist Geologie-Professor und ihre Mutter arbeitet an einem Gymnasium als Lehrerin. Sie hatte Louisa damals im ukrainischen Kiew während ihres Studiums zur Adoption freigegeben. Danach geriet das Kind in Vergessenheit.

19 Jahre später steht Louisas Reise mit ihrer Berliner Adoptiv-Familie in das Land ihrer afrikanischen Eltern und Großeltern bevor. Louisa ist aufgeregt. Ihre Gefühle schwanken zwischen Glück und Zweifel: Wie werden ihre inzwischen getrennt lebenden Eltern auf ein Wiedersehen mit ihr reagieren?
Wird Louisa endlich die ersehnte Ähnlichkeit bei ihrer Mutter finden? Wird sie sich in dem fremden Inselstaat im Indischen Ozean wie eine Madagassin fühlen, oder eher wie eine schwarze Deutsche?

 

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Öffentliches Ritual zu Ehren Ogum & Oxossi


Samstag, 23. April 2016

14:30 bis circa 19:30 Uhr

 

Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) erscheinen
und Blumen und Kerzen mitbringen

 

Orixás sind in den afro-brasilianischen Religionen die Vermittler zwischen dem obersten Prinzip Olurum und den Menschen. Sie sind Vorfahren – halb Mensch halb Gott – und ihnen wohnen jeweils spezifische Qualitäten inne.

 
Ogum

Ogum, ursprünglich als Herr des Metalls verehrt, gilt als dynamische Kraft voller Schwung, Jugend und Energie. Er ist zielgerichtet, energisch und in seiner Art unumstößlich durch seine kraftvolle, männliche Energie. Ogum ist ein Krieger für das Gute und Symbol der Technologie, Entwicklung und Expansion.

Er repräsentiert die Natur verändernde Kraft, die durch den Eingriff des Menschen freigesetzt wird.
Außerdem ist er Wegbereiter der Zivilisation, der arbeitende Mensch schlechthin und eine Heldenfigur par excellence.

 
Oxossi

Er ist der Orixá des Waldes, der Jagd, der Ernährung, der Flora und Fauna und auch der Kunst. Sein Charakter ist die ständige Bewegung und die Konzentration auf die Jagd. Er schützt den Jäger genauso, wie er das Wild vor der Jagd schützt. Damit verdeutlicht er, dass nur zur eigenen Ernährung gejagt werden sollte. Er gilt als einer der intelligentesten Orixás, als bescheiden und rücksichtsvoll.

In Meditation mit ihm spürt man förmlich sein hohes Maß an Konzentration. Er hilft gerne Menschen mit Problemen neue Ziele in Angriff zu nehmen. Eine weitere Seite von Oxossi ist seine Vorliebe für Kunst.

 
Herzlich eingeladen sind alle Interessierte,
Freunde und Neugierige!
Keine Anmeldung erforderlich


(Am Ende des Rituals wird um Spenden
zum Unterhalt des Candomblé-Hauses gebeten)

 

Weitere Informationen hier



  

Workshop

Kraft der Götter


Workshopleiter: Murah Soares
Sonntag, 24. April 2016
12:00 bis 16:00 Uhr
Workshop-Beitrag: 40,- €

Bitte in weißer Kleidung - Frauen mit weißem Rock – erscheinen.

 

Dieser Workshop führt ein in die rituellen Tänze und Gesänge der verschiedenen afro-brasilianischen Religionen. Es handelt sich um einen Workshop voller Energie und Lebendigkeit. Im Candomblé hat jeder Orixá hat einen charakteristischen Erkennungsrhythmus, einen aufrufenden Gesang und einen Tanz. Diese uralte und höchst effektive ’schamanische Technik‘ führt nicht selten zu einer Art Kommunikation zwischen Gott und Mensch. Der Gott steigt ab in den Menschen und der Mensch steigt zur „Gottheit“ empor. Man „tanzt mit den Göttern“

Andere Termine hier



 

Brasilianischer Kultursalon

Musik – Poesie – Gesang – Theater

Samstag, 16. April 2016

Einlass 19:30 Uhr

 

Salonmoderation: Elisabeth Tuchmann & João Albertini

Programm:


Das Duo Eudinho Soares (Brasilien) & Laura Corallini (Argentinien) spielt brasilianische Musik auf eine ganz eigene Art und Weise und zeigt mit einem einzigartigen Ausdruck die verschiedenen Stile, die diese Musik zu bieten hat. Das Repertoire besteht aus ausgewählten Stücken von Komponisten wie Ginga, Chico Buarque de Holanda, usw..


Die brasilianischen Poetinnen Bárbara Esmênia und Tatiana Nascimento präsentieren eigenen Gedichte (in Portugiesisch mit deutscher Übersetzung) aus ihren Bücher Penetra-Fresta und Lundu, die vom Padê Verlag veröffentlicht wurden. Der Padê Verlag ist ein unabhängiger brasilianischer Verlag, der Bücher von schwarzen Frauen, lesbischen Frauen und weiteren anders denkenden Menschen publiziert. Im Anschluss treten die Künstlerinnen in einen Dialog mit dem Publikum über die vorgestellten Gedichte und den Verlag.


Elisabeth Tuchmann, ist nicht nur wunderbare Moderatorin aller unserer Salão Transartes, sondern auch eine exzellente Sängerin, Arrangeurin und Komponistin. Mit dem Titel Dentro de si mesmo, mesmo que lá fora präsentiert sie Solo-Stücke, die in Beziehung zu den Gedichten von Barbara Esmênia stehen.


Das Theater der Unterdrückten ist eine Schöpfung des brasilianischen Theaterwissenschaftlers Augusto Boal. Die brasilianische Autorin und maßgebliche Vertreterin dieser Tradition in Deutschland Bárbara Santos präsentiert auf höchst lebendige und interaktive Art die Hintergründe aus ihrem Buch Teatro do Oprimido, Raízes e Asas: uma teoria da práxis (Theater der Unterdrückten, Wurzeln und Flügel: eine Theorie der Praxis).


Igor Seiji, ist brasilianischer Musiker, Gitarrist, Arrangeur, Komponist und Professor. Er präsentiert mit seiner Gitarre mehrere bekannte brasilianische Stücke, wie z.B. Sampa von Caetano und Wave von Tom Jobim. Von langsamen Liebesliedern, die zum Träumen einladen, bis zu schnelleren rhythmischen Stücken bewegt sich sein Stil zwischen Bossa Nova, Klassik und brasilianischen Jazz.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

  



  

Konzert 

Xandele

Freitag, 01. April 2016
Einlass 19:30 Uhr

Xandele ist eines der vielversprechendsten Talente des Brasilianischen Samba-Rock. Der quirlige Musiker und Komponist vereint viele verschiedene Einflüsse aus Funk, Groove, Samba, Swing, Rock und Jazz zu seinem ganz eigenen Stil. Bereits 1998 gewann Xandele das erste Musikfestival seiner Heimatstadt Porto Alegre mit dem Titel „Cor do Som“ (Die Farbe des Klangs). Seitdem ist Xandele in unterschiedlichen Projekten mit bekannten Brasilianischen Künstlern und Bands aufgetreten, zum Beispiel mit Bedeu, Casa da Sogra, Hyldon, Luis Vagner, Tonho Crocco, Marku Ribas, Bebeto, Clube do Balanço, oder Limusine Negra. In den letzten Jahren war Xandele viel unterwegs und hatte Auftritte in Brasilien (Porto Alegre, Rio de Janeiro, Sao Paulo), Europa (Barcelona, Wien, Paris, Berlin, Rom, London) und den USA (New York). Er hat auch an verschiedenen Tonaufnahmen mitgewirkt, unter anderem Tonho Crocco, “O lado brilhante da lua”, 2010, Marku Ribas, DVD 2006, Ultramen, “O Incrível Caso Da Música Que Encolheu E Outras Histórias”, 2002 oder Bedeu, “Swing Popular Brasileiro”, 1998. Momentan produziert Xandele sein erstes Soloalbum, das in diesem Jahr erscheint.

    Ein Projekt von Mit freundlicher Unterstützung durch 



  

Auftakt-Veranstaltung 

AfroPolitan Berlin


Samstag 13. Februar 2016
Ab 16:00 Uhr Interaktive Projektpräsentation
Ab 19:30 Uhr musikalisches Abendprogramm

AfroPolitan beschreibt Menschen afrikanischer Abstammung, die in Großstädten wie Berlin leben und weltoffen, global, mobil und vernetzt sind. Viele junge Menschen mit afrikanischen Wurzeln in Berlin sind Deutsche, hier geboren oder leben schon seit Jahren in Deutschland, aber immer noch ist es für etliche nicht selbstverständlich schwarz in Deutschland zu sein.
Bei AfroPolitan Berlin handelt es sich um ein Projekt des afro-brasilianischen Kulturzentrums Forum Brasil in Berlin/Kreuzberg. Es geht es uns in erster Linie darum, gemeinsam mit unseren Teilnehmer*innen Fragen um die eigene Identität und Positionierung in der Metropole Berlin zu erörtern sowie neue Impulse und Erfahrungen aus schwarzer und afro-diasporischer Perspektive anzubieten. AfroPolitan Berlin bietet für junge Menschen afrikanischer Abstammung Afro-Kultur-, Afro-Politik-Angebote und Empowerment-Trainings an. AfroPolitan Berlin setzt sich vor allem zum Ziel, den Teilnehmenden damit berufliche Impulse u.a. im Kultur- und Veranstaltungsbereich, in der politischen Bildung, an Schulen und in zivilgesellschaftlichen Organisationen gegen Rassismus und für Respekt zu eröffnen.
Am Samstag, den 13. Februar, Tag findet im Forum Brasil die Eröffnungsveranstaltung des Projekts AfroPolitan Berlin statt! Während dieser Veranstaltung, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind, werden den Gästen die verschiedenen Bausteine des Projekts durch die jeweiligen Kurs- und Seminarleiter vorgestellt. Auch für Unterhaltung ist gesorgt und wir freuen uns auf einen super Abend!


Zum Abendprogramm gehören:


3 Women & the bass
Wir haben die Ehre, diese drei tollen Frauen in unserer Auftaktveranstaltung präsentieren zu dürfen. Sie werden mit einigen A-Capella Stücken unseren Abend abrunden. Verbunden durch eine tiefe Freundschaft und ihre gemeinsame Liebe zur Musik vereinen die Sängerinnen Jeannine Mayani, Gonza Ngoumou und Bona Ngoumou 2010 ihre Stimmen zu einem A-Capella Projekt. Sie begleiten sich teilweise selbst mit Gitarre, Percussion, Kora oder Flöte. Ihr Repertoire besteht aus eigenen Songs und umarrangierten Covers, inspiriert durch Musiker wie Miriam Makeba, Tracy Chapman, Abbey Lincoln, Sweet Honey in the Rock, Gil-Scott Heron, Richard Bona, Sandra Nkaké und Anderen.


Renato Pantera                                                   
Außerdem freuen wir uns, Renato Pantera wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Renato Pantera ist Komponist, Sänger, Gitarrist und Perkussionist. Bereits 1994 zog er von Brasilien nach Deutschland. Aus seiner Zeit in Brasilien und seinen Kontakten mit den unglaublich vielfältigen musikalischen Kulturen in den verschiedenen Regionen seines Herkunftslandes stammt die Begeisterung Panteras für das Komponieren von Musik als facettenreiches Produkt dieser Begegnungen und Erfahrungen. So verwundert es nicht, dass Pantera außer von der modernen und traditionellen brasilianischen Musik noch von vielen anderen Musikstilen geprägt ist: Samba-Pop, Reggae, Samba-Rock, Rap, Samba-Rap, Samba-Funk und Afro-Pop, Bossa Nova, Bossa Velha, Forró, Baião, Samba de Raiz, Samba-Reggae, Pagode und Pop Balladen.

    Ein Projekt von Mit freundlicher Unterstützung durch 



  

Workshop

Kraft der Götter


Workshopleiter: Murah Soares
Sonntag, 07. Februar 2016
12:00 bis 16:00 Uhr
Workshop-Beitrag: 40,- €

Bitte in weißer Kleidung - Frauen mit weißem Rock – erscheinen.

Dieser Workshop führt ein in die rituellen Tänze und Gesänge der verschiedenen afro-brasilianischen Religionen. Es handelt sich um einen Workshop voller Energie und Lebendigkeit. Im Candomblé hat jeder Orixá hat einen charakteristischen Erkennungsrhythmus, einen aufrufenden Gesang und einen Tanz. Diese uralte und höchst effektive ’schamanische Technik‘ führt nicht selten zu einer Art Kommunikation zwischen Gott und Mensch. Der Gott steigt ab in den Menschen und der Mensch steigt zur „Gottheit“ empor. Man „tanzt mit den Göttern“.

    Ein Projekt von Mit freundlicher Unterstützung durch  



  

Candomblé-Ritual

Öffentliches Ritual zu Ehren von Yemanjá


Samstag, 06. Februar 2016
ca. 14:30 bis 19:00 Uhr

Yemanjá, wörtlich "Mutter der Fische", ist die Gottheit des Meeres und der Mutterschaft. Sie ist die Mutter aller Orixás und der gesamten Menschheit, Hüterin des Heimes und Schutzpatronin der Seefahrer. Sie symbolisiert die Kraft der Weiblichkeit und wird in Brasilien als Meereskönigin verehrt.
Die Töchter Yemanjás sind robuste Frauen, kräftig und voller Sinnlichkeit. Sie sind großzügige Menschen, haben viele Freunde, sind besitzergreifend und beeinflussen das Leben der Menschen, die sie lieben.
Eingeladen sind alle Freunde, Interessierte und Neugierige!

Bitte in weißer Kleidung erscheinen (Frauen mit weißem Rock)! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am Ende des Rituals wird um eine Spende für das Candomblé-Haus gebeten.

 



  

Klassik trifft Brasilianische und World Musik

Monica Besser mit Felipe Prazeres und Freunden

Sonntag, 31. Januar 2016

Einlass um 19:30 Uhr

Programm:
Monica Besser präsentiert den unter Klassik Liebhabern Brasiliens sehr bekannten Felipe Prazeres. Der Ausnahmegeiger spielt sowohl klassische Solostücke als auch World Musik in Begleitung von Monica Besser und Freunden.
Monica Besser, Sängerin, Songwriterin und leidenschaftliche Gitarristin, war bereits im Alter von 14 Jahren keine Unbekannte in Rio de Janeiro. Früh spielte sie bei Aufnahmesessions mit renommierten Musikern, komponierte Musikstücke für Filme und Theaterstücke und gründete eine Frauen-Forró-Band. Sie reiste lange Zeit durch ganz Brasilien, um die regional sehr unterschiedlichen brasilianischen Musikkulturen des Landes kennenzulernen. So schuf sie sich ein großes Repertoire an verschiedensten musikalischen Einflüssen. Bis heute  komponierte sie weit über 100 Titel und veröffentlichte zwei erfolgreiche CDs.

Felipe Prazeres begann mit 11 Jahren Geige zu spielen. Schon mit vierzehn Jahren war er Solist im Orquestra Petrobras Sinfônica. An seinen Abschluss in der Uni-Rio schloss er eine Postgraduierung in der renommierten Academia de Santa Cecilia, in Rom. Zwischen 1997 und 1999 gewann er mehrere Wettbewerbe. Er spielte als Solist in den wichtigsten Orchesta Brasiliens, unter ihnen Opes, OSB, OSPA, OFES und ORSEM. Er ist aktiv in der brasilianischen und internationalen Musikszene, sowohl als Solist als auch als Kammermusiker.